Europäische Kommission fördert MODAClouds

Projekt für plattformübergreifende Cloudanwendungen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die zehn Projektteilnehmer planen als Open Source verfügbare Entwicklungs- und Laufzeitumgebungen.
Die zehn Projektteilnehmer planen als Open Source verfügbare Entwicklungs- und Laufzeitumgebungen. (Bild: MODAClouds)

Das Projekt MODAClouds sucht nach Verfahren, mit denen sich Cloud-Anwendungen auf Infrastrukturen verschiedener Anbieter zuverlässig betreiben lassen.

Der Model-Driven Approach for design and execution of applications on multiple Clouds – kurz MODAClouds – soll für agile Cloud-Anwendungen sorgen, die zuverlässig auf heterogenen Plattformen laufen. Hinter dem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt steht ein Konsortium aus zehn Forschungseinrichtungen und Anbietern: Atos (IT Services Provider), BOC Information Systems (Softwareanbieter und IT Services Provider), CA Technologies (Softwareanbieter), Flexiant(Softwareanbieter), Imperial College Of Science, Technology And Medicine (Universität), Institutul E-Austria Timisoara (Forschungsinstitut), Politecnico Di Milano (Universität), Siemens (Engineering- & Technologie-Services), Softeam (IT Services Provider), Stiftelsen Sintef (Forschungsinstitut, Norwegen).

Ziel des bis 2015 laufenden Unterfangens sind unter anderem als Open Source verfügbare Entwicklungs- und Laufzeitumgebungen. MODAClouds will für ein automatisiertes Deployment von Anwendungen auf heterogenen Cloudumgebungen sorgen und dabei auch Dienstgüten garantieren. Anwender erhalten Funktionen für Risikoanalyse und -management und könnten Cloudanbieter zudem freier wählen und wechseln als bisher.

Der Ansatz erinnert an den von der Deutschen Börse geplanten Marktplatz für den Handel mit ausgelagerten Speicher- und Rechenkapazitäten. MODAClouds-Teilnehmer CA Technologies erklärt auf Nachfrage auch, die Kostenverwaltung von Clouddiensten berücksichtigen zu wollen. Das sei jedoch nur ein Aspekt für die Auswahl passender Plattformen.

Neben den Kosten lege MODAClouds daher mehr Augenmerk auf die Dienstgüte. In diesem Zusammenhang verweist der Anbieter auf seine Rolle als Gründungsmitglied des Cloud Services Measurement Index Consortium.

Details zu MODAClouds gibt es auf der Homepage des Projekts.

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