Neuausrichtungen bei Portfolio: nur OpenEdge bleibt

Progress: Zurück zu den Wurzeln und in die Cloud

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PaaS-Lösung

Die PaaS-Lösung wird unter einem neuen Namen und Unterbau die Fähigkeiten von OpenEdge mit Workflow- und BPM-Funktionalität (zum Teil aus der Savvion-Lösung) vereinen. Hinzu kommen die analytische Fähigkeiten von Progress Control Tower sowie Apama Analytics and Decisions, bestehend aus Complex Event Processing und Business Rules Management, für Realtime-Auswertungen.

Datenkonnektivität zu unterschiedlichen Quellen ist ein weiteres Muss, das über Data Direct in die Lösung einfließt. Den Datenfluss zwischen verschiedenen Anwendungen und auch zur Cloud wird als eine Kernkomponente der Messaging-Backbone übernehmen. Hier setzt Progress laut Smith auf die Sony-Technik, die sie dann vom neuen Besitzer lizenzieren wollen. Ohne Unterstützung von Big Data wird wohl künftig keine Lösung auskommen.

Dafür bietet Data Direct bereits jetzt Integrationsmöglichkeiten mit Hadoop, dem verteilten Dateisystem zur Speicherung und Abfrage großer Datenmengen. Mit der künftigen Lösung will Progress vor allem die ISVs (Independent Software Vendors) aus der Finanzbranche, Telekommunikation, Mobilindustrie und auch Fraud Detection ansprechen.

OpenEdge goes Cloud

Erste Schritte in Richtung Cloud sind schon in der gerade veröffentlichten Version 11.1 von OpenEdge sichtbar. Unter anderem sind neben Mehrmandaten- auch BPM-Fähigkeiten vorhanden, verbesserte Managementwerkzeuge mit einer zentralen Management-Konsole für die Administration von Accounts, die im SaaS-Modell eingerichtet werden oder auch die Möglichkeit auf externe Datenquellen wie Big Data, Cloud- oder On-Premises-Daten zuzugreifen.

Schließlich ist die Benutzerauthentifiziierung und zentralisierte Überwachung mit einem konsolidierten Identity und Security Management bei Cloud-basierten Applikationen vereinfacht worden. Übrigens, für Onpremise-Kunden wird es OpenEdge auch in drei Jahren noch unter diesem Namen geben.

Die Analysten von Saugatuck begrüßen die Pläne zur Neuausrichtung. „Progress war Jahre lang das bestgehütete Geheimnis, obwohl große eine Vielfalt an ISVs OpenEdge als Grundlage für die eigenen Lösungen nutzen“, stellt Bill McNee von Saugutuck fest. Für den Anbieter kommt es jetzt darauf an, die eigene unterbewertete Marke „neu zu erfinden“, so der Analyst, und die Partnerbasis breit aufzustellen, um möglichst viele neue ISVs sowie Unternehmenskunden akquirieren zu können.

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