IaaS mit parallel laufenden KVM, Xen, Hyper-V und ESXi

Private Clouds mit SUSE Cloud 2.0

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

SUSE unterstützt OpenStack Block Storage, OpenStack Networking und Lösungen zahlreicher Partner.
SUSE unterstützt OpenStack Block Storage, OpenStack Networking und Lösungen zahlreicher Partner. (Bild: SUSE)

SUSE Cloud 2.0 ist verfügbar. Die Lösung zum Aufbau von Private Clouds basiert auf OpenStack Grizzly, bietet eine verbesserte Installationsumgebung und unterstützt nun auch Microsofts Hypervisor Hyper-V komplett.

OpenStack Grizzly und „Open Source“-Entwicklungen bilden die Basis für SUSE Cloud 2.0. Zusätzlich will der Hersteller in dem Produkt „Eigenschaften einer Cloud Plattform, die für eine professionelle Unternehmenslösung notwendig sind“ eingebaut haben. Administratoren sollen Private Clouds damit leichter als bisher einrichten.

Konkret wirbt SUSE mit einer verbesserten Installationsumgebung: Die Integration des Open Source Frameworks Crowbar mache SUSE Cloud 2.0 besser skalierbar und biete eine optimierte Bedieneroberfläche.

Zudem unterstützt die Lösung verschiedene Hypervisoren. So können parallel KVM, Xen, VMware ESXi (technische Vorschau) oder Hyper-V eingesetzt werden. Letztgenannter Umstand ist SUSE sogar eine zusätzliche Pressemeldung wert; in der wird die von Cloudbase Solutions stammende Integration von Hyper-V auf OpenStack ebenso hervorgehoben, wie die gute Zusammenarbeit von SUSE mit Microsoft und Dell.

Block Storage und Networking

SUSE Cloud 2.0 beinhaltet laut Anbieter die neuesten Funktionen sowie Fixes von OpenStack Grizzly und unterstützt OpenStack Block Storage vollständig. Anwender bekämen so weitere Optionen für die Auswahl bevorzugter Storageanbieter. OpenStack Networking erweitert die Networking-Funktionen von SUSE Cloud: Möglich sind damit Networking as a Service und ein skalierbares Netzwerkmanagement; darüber hinaus liefere man eine API für den Aufbau anspruchsvoller Netzwerktopologien und die Möglichkeit, erweiterte Netzwerk Services aufzubauen.

Eine verbesserte Integration mit SUSE Studio und SUSE Manager liefere Werkzeuge mit denen Administratoren Cloud-basierten Anwendungen einfach erstellen und verwalten könnten.

Partnerlösungen

Schließlich betont der Hersteller die Vorzüge eines erweiterten Ökosystems an Partnerlösungen: SUSE Cloud 2.0 bietet eine technische Vorschau auf Ceph und das Ceph Rados Gateway, welches kompatible Swift und Amazon S3 (Simplified Storage Service) APIs für eine vollständig redundante Storage Infrastruktur biete. Außerdem kooperiert SUSE mit Partnern wie Coraid, EMC, Inktank und NetApp. SUSE Cloud Networking unterstützt Partnerlösungen von Cisco, Midokura, Open Vswitch und VLAN Bridging.

Weitere Details und Bezugsmöglichkeiten zu SUSE Cloud 2.0 gibt es beim Hersteller.

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