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Licensing as a Service und Automatisierung von DevOps liegen im Trend Prediction 2012: „Cloudy with a Chance of Clients”

Autor / Redakteur: Vincent Smyth / Florian Karlstetter

2012 wird für die IT-Branche ein Jahr des Umbruchs: von der maschinengestützten IT auf die benutzerorientierte IT und von der Client-Technologie zur Cloud-Technik.

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Cloud-Umgebungen erfordern Transparenz und Kontrolle über die Lizenzierung
Cloud-Umgebungen erfordern Transparenz und Kontrolle über die Lizenzierung
(© V. Yakobchuk - Fotolia.com)

Vorhersage für 2012: "Wolkig mit gelegentlichen Aufheiterungen" - ein Ausblick von Vincent Smyth, General Manager of EMEA Sales bei Flexera Software.

2012 wird für die IT-Branche ein Jahr des Umbruchs: von der maschinengestützten IT auf die benutzerorientierte IT und von der Client-Technologie zur Cloud-Technik.

Bedingt durch Regulierungsvorschriften und die „Consumerization“ der IT – also die Vermischung der beruflichen und privaten IT-Nutzung – ist eine starke Verlagerung von Clients zur Cloud ausgelöst worden, meint Vincent Smyth von Flexera Software und belegt dies anhand der folgenden Vorhersage für 2012 mit dem frei übersetzten Titel "Wolkig mit gelegentlichen Aufheiterungen".

Um nicht hinter diesen Paradigmenwechsel zurückzufallen, müssen Hersteller Lösungen anbieten, die mit dem Trend Schritt halten können. Der Markt wird sich wandeln und die technischen Innovationen werden darüber bestimmen, wer sich in diesem Markt behaupten kann.

Vorhersagen für 2012

1. „Licensing as a Service“ wird ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Akteure in Cloud-Portalen und für die Anbieter von Cloud-Services werden.

Viele unabhängige Softwarehäuser und Unternehmen gleichermaßen entwickeln Cloud-Strategien zur Bewältigung der Anforderungen von Kunden und Mitarbeitern. Doch die Einhaltung aufsichtsrechtlicher und lizenzrechtlicher Vorschriften ist weiterhin eine große Hürde für die Einführung. Viele Cloud-Service-Broker und -Enabler wissen um die allgegenwärtigen Anforderungen an Portale und reagieren schnell mit entsprechenden Möglichkeiten zur Migration der Workload in die Cloud (und auf entsprechende Plattformen). Doch diese Portale sind erst dann eine plausible Lösung, wenn Softwarehäuser und Unternehmenskunden die Transparenz und Kontrolle über die Lizenzierung in den von Dritten angebotenen Cloud-Umgebungen haben. Diese Akteure werden ihre Lösungen erweitern müssen, um Lizenzen transparent zu machen und Kontrollmöglichkeiten für Cloud-Service-Anbieter, Softwarehäuser und unternehmerische Anwender zu schaffen, damit neue Monetarisierungs- und Lizenzmodelle unterstützt werden können.

Licensing as a Service wird sich als neuer Teilmarkt in der Cloud und als wichtiger Erfolgsfaktor etablieren. Die Schaffung und schnelle Übernahme neuer Lizenzierungsstandards wird die Interoperabilität und die plattformübergreifende Kommunikation ermöglichen. Beides ist notwendig, damit Softwarehäuser und Unternehmen Cloud-Modelle auf der Basis ihrer geschäftlichen und kundenspezifischen Anforderungen einsetzen können – auch wenn es nur für Pilotprojekte ist. Diese Portale sind neu und sie erfreuen sich einer zunehmenden Akzeptanz.

Damit steigt der Bedarf, die Portale um Lizenzierungs- und Analysefunktionen zu erweitern, also den Funktionen, die vorrangig sind um die Hürde vor einer Einführung zu nehmen.

weiter mit: Umstellung von Desktop-Systemen auf benutzerorientierte universelle Clients

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