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Sicherheitsbedenken bei Sicherheitsbehörden Polizei Los Angeles darf nicht in die Google Cloud

| Redakteur: Gerald Viola

Randi Levin, Chief Technology Officer und General Manager der Los Angeles Information und Technology Agency lobte: „Die Stadt Los Angeles wechselt als eine der ersten Verwaltungen in die Cloud. Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss und widmen uns nun dem finalen Übergang der fünf Dienststellen des Los Angeles Police Departments (LAPD).“ Das war im September 2010. Jetzt wird zurückgerudert.

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„Google Apps ist die erste komplette Reihe von Cloud-Computing-Anwendungen mit der U.S. Government Security Certification,“ sagte – auch damals – Dave Girourd, President of Enterprise, Google. „Los Angeles Mitarbeiter im Bereich öffentliche Sicherheit können zuversichtlich in die Cloud wechseln, da sie die größtmögliche Sicherheit erhalten.“

Doch dazu kam es nicht – aus Sicherheitsgründen. Der Stadtrat hat den endgültigen Ausstieg für die Polizei beschlossen, da nach Medienberichten „die Regeln des Criminal Justice Information System (CJIS) zurzeit nicht mit dem Cloud Computing vereinbar sind und eMail-Anwender der Strafverfolgungsbehörden nicht migriert werden können.“

Google konterte zwar, dass die Sicherheitsanforderungen beim Vertragsabschluss nicht so vereinbart worden seien und betonte, dass die CJIS-Regeln von keiner Cloud-Plattform erfüllt werden könnten. Dennoch habe sich das Unternehmen bereiterklärt, die Kosten für die nun weiterhin erforderliche GroupWise-Mail von bis zu 350.000 US-Dollar pro Jahr zu bezahlen.

Das Criminal Justice Information System wird von der Bundespolizei FBI betrieben, die wiederum die Sicherheitsrichtlinien für den Zugang bestimmt.

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