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Zimory erweitert sein IaaS-Management-Portfolio Plug-in-Architektur für Cloud- und Managed-IaaS-Angebote

Redakteur: Ulrike Ostler

Die Zimory GmbH, Anbieter von IaaS-Cloud-Management-Software für den Betrieb von Cloud-Services, bringt eine „Plug-in-Architektur“ auf den Markt. Über diese ist es für Service-Anbieter möglich, über Plug-ins verschiedene Komponenten eines Cloud Offerings schnell und flexibel zu kombinieren – aus IaaS wird nun eine managed IaaS.

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Transparente Stöpsel für das Management von IaaS-Angeboten soll es mit der Plug-in-Architektur von Zimory geben.
Transparente Stöpsel für das Management von IaaS-Angeboten soll es mit der Plug-in-Architektur von Zimory geben.
(Bild: Jetti Kuhlemann / Pixelio.de)

Die Plug-in-Architektur biete sowohl Cloud-Service-Providern als auch End-Kunden Vorteile, erläutert Max Ahrens. Er ist bei Zimory für die Produktentwicklung sowie für die technischen Dienstleistungen Pre-Sales, Consulting und Support verantwortlich.

Er erläutert: Service Provider konnten bisher die Vielfalt ihrer Cloud-Angebote nur über eine Vielfalt der Templates anbieten, oder dem Endkunden selbst die manuelle Installation und Konfiguration seiner VM überlassen. Denn für viele Endkunden sei das IaaS-Angebot einfach nicht tief genug gewesen.

Sie hätten sich beispielsweise gewünscht, dass auch das jeweilige Betriebssystem innerhalb einer virtuellen Umgebung gemanged worden wäre. Umgekehrt hätten die Provider selbst gerne Managed Services, beziehungsweise Add-ons auf der Zimory-Plattform entwickelt und ihren Kunden angeboten.

Standardisierte Plattform, aber individuelle Dienstleistungen

Mit dem Plug-in-Modul haben sie nun die Möglichkeit, ihre Angebotspakete selbst zu schnüren, indem sie zusätzliche Software und Dienste definieren, beispielsweise ein Monitoring-Paket. Der Endkunde profitiert durch ein leichteres und schnelleres Handling – per Mausklick kann er Anwendungen und Dienste konfigurieren und installieren.

Die Plug-in-Architektur ist eine Teilkomponente von „Zimory Connect“, dem Kernprodukt des Berliner Anbieters. Getreu dem Ziel eines unabhängigen und herstellerübergreifenden Cloud Computing arbeitet sie mit verschiedenen Softwarelösungen. Die Plug-in-Architektur ist offen für alle gewünschten Betriebssysteme, darauf aufzusetzende Stacks an Konfigurations-Management-Software und die Auswahl spezifischer Applikationen im Anwendungsbereich.

Laut Ahrens schütze das die Investitionen in Tools und Plattformen, die die Anwender getätigt haben; die diese sind quasi integrierbar. Kunden können alles über eine Oberfläche orchestrieren.

Individuelle Templates haben ausgedient

Die Plug-ins verbinden in Form fein granularer Automatisierungs-Tasks alle Elemente eines Cloud-Angebots. Man wählt ein Betriebssystem aus, dazu Elemente einer Applikations-Infrastruktur, beispielsweise einen LAMP Stack für Web-Applikationen und gegebenenfalls weitere Services. Das gewünschte Angebot wird umgehend automatisch konfiguriert und ist einsatzbereit.

Damit ist es nicht mehr nötig, für jedes Cloud-Szenario Templates anzulegen und kontinuierlich zu pflegen. Vom Betriebssystem bis zur Anwendung ist nur die Pflege einer Version der involvierten Software nötig, man muss sich nicht um ihre vielfache Implementierung in „Black Boxes“ kümmern. Das reduziere massiv den Aufwand für Updates und Patches, so Ahrens. Änderungen bis hin zur Wahl eines anderen Betriebssystems haben nicht mehr zur Folge als die schnelle Einrichtung eines anderen Plug-ins.

Außerdem ermöglicht die Plug-in-Architektur eine hohe Transparenz der einzelnen Schritte - Endandwender können nachvollziehen, welche Aktivitäten ein Plug-in durchführt, und können so zum Beispiel eigene Sicherheits-Audits durchführen.

Transparenz in der Technik und im Preis

Für Endanwender entsteht zugleich eine sehr hohe Preistransparenz. Sie können über das Zugangsportal eines Cloud-Anbieters sehr flexibel entscheiden, was sie auf welcher Basis aus der Cloud beziehen möchten - die Cloud-Nutzung ist weit weniger Aufwand. Sie haben dabei jederzeit den Überblick, welche Kosten ihnen für die einzelnen Komponenten (Basisbetriebssystem, Applikation, Service) berechnet würden.

Gleichzeitig eröffnen sich durch die Plug-in-Architektur für die Cloud-Anbieter Vorteile. Sie können ihr Angebot deutlich erweitern, ohne dass eine Vielzahl von Templates hohen Aufwand für die Pflege der Software-Elemente verursachen würde.

Es wird unkompliziert möglich, das Cloud-Angebot um Stores mit Endanwendungen zu erweitern oder aber zusätzliche Services wie beispielsweise ein Monitoring von Applikationen oder Betriebssystem zu integrieren. Alle diese Services können auf der gleichen von Zimory gemanageten Basis-IaaS-Umgebung ausgeführt werden, wodurch keinerlei zusätzliche Investitionen notwendig werden.

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