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Übertriebene Panikmache? Pironet NDH: Cloud Computing killt nur langweilige IT-Jobs

| Redakteur: Katrin Hofmann

Die vielbeschworene „Wolke“ – beworben als Katalysator für geringere Kosten bei gleichzeitiger Leistungssteigerung – ist nicht bei jedem Angestellten beliebt. Stattdessen blickt mancher mit ängstlichen Argusaugen auf die Personal-Pläne seines Arbeitgebers. Der ITK-Dienstleister Pironet NDH jedenfalls entwarnt – zumindest teilweise.

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Mancher Administrator fürchtet um seinen Job.
Mancher Administrator fürchtet um seinen Job.

Beim Gespräch mit potenziellen Cloud-Kunden wirkt sich das Thema möglicher Personal-Einsparungen je nach Ansprechpartner und dessen Einfluss in der Firma positiv oder negativ auf die Kauf-Entscheidung aus. Im Ernstfall blockieren die IT-Spezialisten das Outsourcing-Projekt – aus Angst um ihren Job.

Einer Studie des Software-Konzerns CA Technologies zufolge haben jedenfalls je rund die Hälfte der IT-Entscheider und -Mitarbeiter diese Sorge: fühlen sich also persönlich bedroht und werden akribisch jedes Haar in der „Wolken“-Suppe suchen.

IT-Fachleute sind rar

„Die Ängste vor Job-Verlust wirken jedoch überzogen“, sind jedenfalls die Outsourcing-, Software-as-a-Service- und Cloud-Computing-Spezialisten des IT-Dienstleisters Pironet NDH Datacenter überzeugt.

Als eine von vier Töchtern der Pironet NDH Gruppe richtet sich das Unternehmen mit seinen Angeboten vorrangig an mittelständische Betriebe. Der Dienstleister bietet Anwendungen und Infrastrukturen aus der Cloud an. Ein Blick auf vom Bitkom veröffentlichte Zahlen zeige, dass für IT-Fachkräfte kein Grund bestehe, sich Sorgen zu machen, ist Thomas Sprenger, Unternehmenssprecher von Pironet NDH Datacenter, überzeugt: „Denn der ITK-Verband sieht nach wie vor eine völlig andere Tendenz: Gut 29.000 Stellen für Informatiker waren demnach Ende Juni in deutschen Firmen und Behörden unbesetzt. Nicht deshalb, weil es an Geld für Einstellungen mangelte, sondern aus dem einfachen Grund, weil nicht genügend IT-Fachkräfte zur Verfügung standen.“

Dies bedeute, dass Deutschlands Unternehmen dringend Wege finden müssen, um ihre IT effizienter zu betreiben, wollen sie nicht ihr Kerngeschäft einschränken. „Wenn immer weniger qualifizierte IT-Fachleute zur Verfügung stehen“, so Sprenger, „dann bedeutet dies, dass manuelle Prozesse verstärkt automatisiert und standardisiert werden müssen. Der nächste Schritt besteht darin, solche standardisierten Anwendungen in die Cloud zu verlagern.“

Welche Anwendungen das sein könnten und wie die Cloud die Rolle der Administratoren stärken könnte, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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