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Viewer, Multi-Accounts und optimierte Synchronisierung OwnCloud patcht Android Jelly Bean

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

OwnCloud stockt die Funktionen der mobilen Client-Apps für die eigene File-Sharing-Software auf. Die Tools für iOS und Android beinhalten nun Dateiviewer, erweiterte Rechteverwaltung, Offline-Funktionen – und einen Patch.

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Die mobilen ownCloud-Clients bringen nun auch einen Mediaplayer mit.
Die mobilen ownCloud-Clients bringen nun auch einen Mediaplayer mit.
(Bild: ownCloud)

Einen schnelleren und einfacheren Zugang zu Dokumenten verspricht Anbieter ownCloud mit den jetzt aktualisierten Clients für seine gleichnamige File-Sharing- und File-Synchronisationssoftware. Mit einer zusätzlichen Anwendung fixt der Hersteller zudem Probleme im Zusammenspiel mit Android Jelly Bean.

Im Detail verspricht ownCloud Apple- und Android-Nutzern folgende Neuerungen:

  • Offline-Zugang: Anwender können auch ohne aktive Netzverbindung auf Dateien zugreifen, die sie bereits vom ownCloud Server heruntergeladen haben.
  • Integrierte Dateiviewer und Player: Grafiken, Office-Dokumente und PDF-Dateien lassen sich jetzt innerhalb der Anwendung betrachten. In Bilderordnern können Anwender zudem per Wischgeste stöbern. Auch für Audio- und Video-Daten braucht es keine zusätzlichen Player.
  • Bearbeiten und Erstellen von Dateien: Anwender können Dateien jetzt lokal erstellen, bearbeiten und mit dem ownCloud-Server synchronisieren.
  • Multi-Account-Management: Anwender sollen mit verschiedenen Accounts auf den gleichen oder auf unterschiedliche ownCloud Server zugreifen. So lassen sich geschäftliche und private Daten beispielsweise sauber trennen.
  • Datei-Upload-Management: Anwender können jetzt auf Datei-Uploads zugreifen und diese entfernen.
  • Verbessertes White-Labeling: Unternehmen können Look & Feel der ownCloud Apps mit eigenen Schriften, Farben und Logos anpassen.

Bei ersten Tests in der Redaktion funktionierten noch nicht alle der neuen Funktionen ganz reibungslos: Unser Android-Tablet konnte ein auf dem ownClouds Demo-Account gehostetes OGG-Video nicht abspielen. Beim Versuch eine ebenfalls dort abgelegte PDF-Datei anzuschauen, stellte die mobile App lediglich externe Viewer zur Wahl. Bildvorschau und Wischgesten liefen dagegen anstandslos; auch MP3-Dateien ließen sich abspielen.

Neben den plattformübergreifenden Verbesserungen liefert ownCloud noch zusätzliche Verbesserungen für einzelne Systeme.

Nutzer von Apple iOS können:

  • Dateien nun schneller synchronisieren und
  • Dateien mit einer neuen, intuitiven Benutzeroberfläche umbenennen, löschen und überschreiben.

Für Android liefert ownCloud schließlich:

  • Eine Helper App, die Account-Namen und Passwörter unter Android Jelly Bean speichert und damit einen bekannten Android-Fehler ausmerze.
  • Eine optimierte Synchronisierung: Anwender können jetzt mit einem Klick die Synchronisierung mit dem ownCloud Server starten und erhalten dann alle Dateien auf ihr mobiles Gerät, die seit dem letzten Synchronisieren zum ownCloud-Server hochgeladen wurden.

Die ownCloud Mobile Apps sind über Google Play und Apple App Store für 79 respektive 89 Cent erhältlich. Bestandskunden erhalten das Update kostenlos. Unabhängig davon können Anwender mit Webbrowser oder per WebDAV-Client auf ownCloud-Server zugreifen.

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