Ein Lamborghini nützt auf Serpentinen nichts – Learnings von der NextStep Industry Conference 2017

01.12.2017

Insgesamt sind fast 900 IT-Profis aus 13 Ländern der Einladung von OutSystems gefolgt: Am 10. Oktober 2017 kamen sie im niederländischen Utrecht zur NextStep Industry Conference zusammen, um voneinander zu lernen und sich auszutauschen.

Insgesamt sind fast 900 IT-Profis aus 13 Ländern der Einladung von OutSystems gefolgt: Am 10. Oktober 2017 kamen sie im niederländischen Utrecht zur NextStep Industry Conference zusammen, um voneinander zu lernen und sich auszutauschen – die Voraussetzungen, um die Digitalisierung des eigenen Unternehmens zu beschleunigen. OutSystems mit Hauptsitz in Atlanta, USA, und einer Europazentrale in Utrecht ist Marktführer in der Low-Code-Entwicklung. Unter dem Motto „Accelerate“ hat die NextStep Industry Conference den Teilnehmern verdeutlicht, wie enorm wichtig Geschwindigkeit ist, wenn Unternehmen konkurrenzfähig bleiben wollen.

Speed, speed, speed: Schnelligkeit ist alles!

Auf der NextStep Industry standen – im Zuge des Themas „Digitale Transformation“ – der Kunde und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt. Die Keynote-Speaker wie Digitalisierungs-Guru John Straw, Analyst Diego Lo Giudice von Forrester oder auch OutSystems CEO Paulo Rosado betonten, wie wichtig eine kundenzentrierte, geradezu kundenobsessive Herangehensweise ist: Bevor man sich nur mit seinem Produkt beschäftigt, ist es essentiell, sich zunächst mit den eigenen Kunden auseinanderzusetzen und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt jeglicher unternehmerischer Überlegungen und Entscheidungen zu stellen. Daneben sollten Unternehmen sich außerdem bewusst sein, dass ein Verharren im Stillstand der beste Weg ist, sich selbst ins Abseits zu katapultieren, denn: Innovation ist das Lieblingskind der Digitalen Transformation. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und Big Data ermöglichen, dass zum Beispiel Chatbots sehr schnell dazulernen – was sie in zehn bis fünfzehn Jahren zu nicht zu unterschätzenden Experten auf ihrem Gebiet machen wird. Um sich weiterzuentwickeln, müssen also neue Ansätze her: Dabei ist es gar nicht notwendig, diese sofort perfekt umzusetzen, sondern vielmehr sehr schnell dabei zu sein. Das Geheimnis liegt hier in einer fokussierten und minimalistischen Produktentwicklung mit extrem schneller Time-to-market. Sinnvoll ist es auch, Insellösungen in der eigenen IT-Infrastruktur abzuschaffen und bevorzugt auf integrierte Lösungen zu setzen. Unternehmen benötigen die richtigen Softwarelösungen, mit denen sie ihre IT bedarfsgerecht modernisieren können. Man stelle sich vor, man kaufe einen PS-strotzenden Ferrari oder Lamborghini, um den Flitzer anschließend ausschließlich auf engen Alpen-Serpentinen zu fahren – das macht natürlich nur wenig Sinn und noch weniger Spaß. Vielmehr bietet sich ein endloser Highway wie die Route 66 an – selbstverständlich ohne Tempolimit. Gleiches gilt für Software und Applikationen mit der zugrundeliegenden IT-Infrastruktur.

 

Die Kundenbedürfnisse erfüllen – auch in zehn Jahren

Kenne und erfülle ich als Unternehmen wirklich die Bedürfnisse meiner Kunden und brauchen meine Kunden wirklich meine Produkte? Solche Fragen sollte sich jedes Unternehmen stellen. Fest steht: Mithilfe von Standardsoftware lässt sich der Wunsch der Kunden nach modernen, intuitiv bedienbaren Apps nicht mehr erfüllen. In Zeiten, in denen mobile Devices zu einem Hygienefaktor avanciert sind, wachsen auch die Ansprüche der Konsumenten. Nicht zuletzt deshalb ist es unerlässlich, sich auf die User Experience zu fokussieren und in ständigem Dialog mit seinen Kunden zu bleiben. Bestes Mittel: Den Kunden bereits in den Entwicklungsprozess neuer Produkte, wie beispielsweise Apps, einbeziehen und eine gelebte Feedback-Kultur zwischen Kunden und Entwicklern schaffen. Schon heute müssen Unternehmen die kommenden Ansprüche der Konsumenten kennen und sich darauf einstellen. Um das zu gewährleisten, gilt es, jetzt einschneidende Veränderungen einzuleiten und sich vielleicht sogar mutig auf völlig neue Pfade zu begeben. Disruptive Innovationen bedeuten immer eine Herausforderung – sowohl unternehmerisch als auch technisch. Konservatives Wasserfall-Denken war gestern. Heute zählen moderne, agile Unternehmens-IT-Strategien. Das kann unter Umständen für Widerstand sorgen und etliche Herausforderungen mit sich bringen, allerdings wird sich diese Veränderung letztlich positiv auswirken – zugunsten einer effizienteren Arbeitsweise. Gefragt sind Schnelligkeit und Flexibilität, wie sie im Bereich Business Applications etwa Low-Code-Plattformen bieten können. Letztlich geht es bei allen digitalen Transformationsentscheidungen darum, einerseits die Optimierung der Digital Experience auf der Kundenseite voranzutreiben und andererseits die digitale Optimierung der Prozesse im eigenen Unternehmen zu pushen. 

Mehr über OutSystems ...