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Großes Nutzerinteresse aufgrund interessanter Funktionen OS X 10.8 in den ersten vier Tagen über drei Millionen mal verkauft

| Redakteur: Harry Jacob

Seit vergangenem Mittwoch können Mac-Besitzer ihr Betriebssystem auf Version OS X 10.8, Codename Mountain Lion, aufrüsten. Der Ansturm der Umsteiger ist erheblich – denn die neuen Funktionen haben es in sich.

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Das Apple-Betriebssystem OS X 10.8, Codename „Mountain Lion“ (Berglöwe = Puma), ist seit 25. Juli erhältlich und erfreut sich großen Zuspruchs.
Das Apple-Betriebssystem OS X 10.8, Codename „Mountain Lion“ (Berglöwe = Puma), ist seit 25. Juli erhältlich und erfreut sich großen Zuspruchs.

Das Update auf OS X 10.8 ist nicht teuer: 20 Dollar kostet es im Heimatland von Apple, hierzulande zahlt man 16 Euro für den Download aus dem Mac App Store, mit dem der gesamte Rechnerbestand der Familie aufgerüstet werden darf. Doch nicht allen Mac-Fans steht das Update zur Verfügung. Voraussetzung ist zunächst ein System, das mindestens mit OS X 10.6.8 läuft – damit wurde der Mac App Store auf den Desktop-Macs zugänglich. Und dann stehen noch zahlreiche Hardware-Hürden im Weg.

Trotz dieser Einschränkungen meldet Apple, dass dies der erfolgreichste Start eines Apple-Betriebssystems überhaupt war. Dies dürfte sowohl dem günstigen Preis als auch dem attraktiven Funktionsumfang geschuldet sein. So kann sich freuen, wer nicht gleich einen neuen Mac kaufen muss, um OS X Mountain Lion einsetzen zu können. Dazu müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

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  • mindestens 2 Gigabyte RAM
  • mindestens 8 Gigabyte freier Platz auf der Festplatte beziehungsweise SSD
  • es muss ein 64-bittiges UEFI installiert sein.

OS-X-10.8-kompatible Macs

Gerade der letzte Punkt, das UEFI (eine moderne Form des in der Windows-Welt bislang noch üblichen BIOS), ist für viele Bestands-Macs ein K.O.-Kriterium. Apple gibt auf seiner Website an, das folgende Modelle unterstützt werden:

  • iMac (Mitte 2007 und neuer)
  • MacBook (Ende 2008 Aluminium, Anfang 2009 und neuer)
  • MacBook Pro (Mitte und Ende 2007 und neuer)
  • Xserve (Anfang 2009)
  • MacBook Air (Ende 2008 und neuer)
  • Mac mini (Anfang 2009 und neuer)
  • Mac Pro (Anfang 2008 und neuer).

Einschränkungen bei AirPlay Mirroring ...

Rechner, die diese Mindestanforderungen erfüllen, können aber nicht unbedingt alle Funktionen von OS X 10.8 nutzen. Wer beispielsweise Filme via AirPlay Mirroring übertragen will, braucht neben einem AppleTV, das mindestens aus der zweiten Generation stammt, einen Rechner mit Sandy-Bridge-CPU, die kopiergeschütztes Streamen unterstützt. Das sind laut Apple folgende Modelle:

  • iMac (Mitte 2011 und neuer)
  • Mac mini (Mitte 2011 und neuer)
  • MacBook Air (Mitte 2011 und neuer)
  • MacBook Pro (Anfang 2011 und neuer).

Beim Airplay-Mirroring wird der Bildschirminhalt übertragen, wahlweise können aber auch Video-Inhalte bis zum Format 1080p oder Musik an Airplay-fähige Stereo-Anlagen und Lautsprecher gesendet werden.

... und Airdrop

Nicht ganz so eng sind die Anforderungen, wenn man Airdrop nutzen will, also die einfache Möglichkeit, per Ad-hoc-WLAN-Verbindung Dateien von einem Rechner zum anderen zu übertragen. Auch dieses Prinzip verstehen nicht alle OS-X-10.8-kompatiblen Rechner, denn hier muss eine WLAN-Karte vorhanden sein, die die Verbindung ins reguläre Netzwerk hält, während gleichzeitig ein zweites Netz für Airdrop aufgespannt wird. Folgende Modelle können Airdrop nutzen:

  • MacBook Pro (Ende 2008 oder neuer)
  • MacBook Air (Ende 2010 oder neuer)
  • MacBook (Ende 2008 oder neuer)
  • iMac (Anfang 2009 oder neuer)
  • Mac mini (Mitte 2010 oder neuer)
  • Mac Pro (Anfang 2009 mit AirPort-Extreme-Karte oder Mitte 2010).

Natürlich braucht ein moderner Mac Internet-Zugang, und manche Funktionen sind nur mittels AppleID nutzbar.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, welche Funktionalitäten Apple im Zusammenspiel mit der iCloud realisiert hat.

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