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Red Hat erweitert Produktportfolio für privates Cloud Computing OpenStack und die Performance in Private Clouds

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Mit der Red Hat Cloud Infrastructure können Unternehmen Private-Cloud-IaaS-Lösungen aufbauen und verwalten. Jetzt erweitert der Open-Source-Gigant sein Portfolio um das Qualifizierungsangebot „Red Hat Certificate of Expertise in Infrastructure-as-a-Service“ (IaaS) und einem „Enterprise Virtualization Promotional Offering“.

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Red Hat baut sein Produktportfolio rund um die Red Hat Cloud Infrastructure weiter aus
Red Hat baut sein Produktportfolio rund um die Red Hat Cloud Infrastructure weiter aus
(Bild: Red Hat)

Aktuellen Ergebnissen aus dem „Market Monitor“ der Analystengruppe The 451 Group zufolge soll der IaaS-Markt bis zum Jahr 2016 mit einer durchschnittlich jährlichen Steigerungsrate von 37 Prozent wachsen. Gleichzeitig mit der weiteren Verbreitung von Cloud- und IaaS-Lösungen setzen sich Open-Source-basierte Infrastrukturen immer stärker durch.

Wie zudem aus der Umfrage „State of the Cloud 2013“ hervorgeht, wollen 64 Prozent der Befragten eine Private Cloud als Teil ihres Cloud-Portfolios einrichten. 41 Prozent setzen ausschließlich auf eine Open-Source-basierte Private Cloud und weitere 29 Prozent planen, eine Kombination aus Open-Source- und proprietärer Technik einzusetzen.

Red Hat und Bull im Performance-Test

Bei den aktuellen SPECvirt_sc2010-Performance-Messungen belegtder Hypervisor Kernel-based Virtual Machine (KVM) von Red Hat den Spitzenplatz. Mit Red Hat Enterprise Linux 6.4, einschließlich KVM, konnte ein „Bull SAS Novascale Bullion“ -Server 768 virtuelle Maschinen betreiben.

Auszug aus den Benschmark-Ergebnissen des Tests SPECvirt_sc2010 (31):
Auszug aus den Benschmark-Ergebnissen des Tests SPECvirt_sc2010 (31):
(Bild: SPECvirt_sc2010 (31):)
Dieses SPECvirt_sc2010-Ergebnis repräsentiert die größte Zahl performanter virtueller Maschinen und ist der höchste bislang auf x86-Servern gemessene Wert. Gleichzeitig festigt der Hypervisor von Red Hat damit seine führende Position bei Benchmarks für Zwei- und Vier-Sockel-Systeme sowie in den einzigen veröffentlichten Tests von Acht-Sockel- und 16-Sockel-Systemen.

Das IaaS-Zertfifikat

Darüber hinaus kündigt Red Hat mit dem Red Hat Certificate of Expertise in Infrastructure-as-a-Service ein neues Schulungs- und Zertifizierungsangebot an. Da sich immer mehr Unternehmen für OpenStack interessieren, steigt auch die Nachfrage nach Mitarbeitern, die OpenStack installieren und verwalten können. Das Kurs- und das Zertifikatsangebot von red Hat soll diesen Bedarf aufgreifen. Teilnehmer, die den Kurs erfolgreich abschließen, verfügten über umfangreiche Kenntnisse über die neuesten Entwicklungen bei IaaS, so der Anbieter.

Die Ausbildung vermittelt grundlegende OpenStack-Kenntnisse, einschließlich der Installation und Konfiguration der Red Hat Enterprise Linux OpenStack Plattform, der Konfiguration und Verwaltung von Images sowie der Speicherverwaltung mit Object Storage (Swift) und Block Storage (Cinder). Um das Zertifikat zu erlangen, müssen Kursteilnehmer konkrete Prüfungsaufgaben mit einem produktiven System bewältigen.

Bundle aus Management und Linux

Das Paket, das ab dieem Herbst verfügbar sein soll, umfasst die Linux-Plattform und die Management-Software für Server- und Desktop-Virtualisierung von Red Hat in einem Produkt-Bundle. Unternehmen sollen damit in der Lage versetzt werden, Linux und Microsoft Windows flexibel einzusetzen. Denn das RedHat-Angebot enthält in einem einzelnen Subskriptionsvertrag:

  • Red Hat Enterprise Virtualization, eine Plattform für den Aufbau weitläufiger virtueller Infrastrukturen sowie von Private Clouds. Sie enthält Funktionen, mit denen Unternehmen ihre gesamte virtualisierte Umgebung zentral und effizient verwalten können.
  • Red Hat Enterprise Linux Server als Fundament für den Betrieb von OpenStack-Servern (Rechen-, Speicher- und Controller-Knoten).

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