CLOUD 2019 – Technology & Services Conference

Open Source und Flexibilität in der IT ­gehen Hand in Hand

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Rafael Ulrich, Business Development Manager IBM Hybrid Cloud, Tech Data
Rafael Ulrich, Business Development Manager IBM Hybrid Cloud, Tech Data (Bild: Tech Data)

Wir sind mittendrin im großen Zeitenwechsel – von On Premises sicher in die Cloud. Rafael Ulrich, Business Development Manager IBM Hybrid Cloud, Tech Data, erläutert im Vorfeld der CLOUD 2019, was Open Source mit Flexibilität in der IT zu tun hat.

Flexibilität und Cloud sind in der IT hoch im Kurs. Wie können Unternehmen mit Cloud-Native-Strategien ihre IT flexibler gestalten?

Ulrich: Cloud Native ist bald, aber heute noch nicht die Antwort auf alle Fragen. Es ist zu erwarten, dass die IT in naher Zukunft sich in großen Teilen Richtung Cloud ­Native verschiebt, gegenwärtig aber nicht jedes Unternehmen, nicht jede Branche oder jede Lösung als Cloud Native-Umsetzung Sinn macht. Gleiches gilt auch für die vielbeschworene Containerisierung. Die momentane Übergangsphase ist dominiert von einem Mix aus hybriden Multi-Cloud-Umgebungen und Drittanbieter-Diensten, die, wollen sie gut verwaltet werden, aufgrund ihrer Komplexität immenses Wissen und leistungsfähige Absicherungs- und Automatisierungswerkzeuge erfordern. Experten sehen hier einen soliden Markt für noch 10 bis 15 Jahre. Das bedeutet, für ein Systemhaus kann es lohnenswert sein, sich schnell zu spezialisieren und auf das Geschäftsmodell des Managed Hybrid-/Multi-Cloud oder Cloud Management as a Service für seine Kunden zu setzen, zum Beispiel unter Einbindung von IBM Cloud Paks und der IBM Cloud Private-Lösung. Die Flexibilitätssteigerung – und damit die Kontrolle über die Daten, Dienste und Kosten – wird erreicht, indem ein Vendor-Lock-in verhindert wird.

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Nicht erst seit der Red-Hat-Übernahme spielt Open Source bei IBM eine wichtige Rolle. Welche Vorteile bietet ein Open-Source-Ansatz, wie ihn IBM mit Red Hat forciert, beim Thema Flexibilität?

Ulrich: IBM selbst hat, nicht nur im Cloud-Umfeld, schon lange vor dem Red Hat Merger in der Entwicklung vieler Lösungen auf Open Source gesetzt, so wie bei der IBM Cloud Private Lösung. Neben den bekannten Sicherheits- und Vertrauensvorteilen, die Open Source schafft, ist es die Vielseitigkeit und Kontrolle die beim Owner bleibt. Nur so kann ich den Kunden auch glaubhaft vermitteln, dass hier wirklich kein Vendor Lock-in passiert, dass eines der Haupt-Versprechen der Containerisierung, die „Portabilität“, eingehalten werden kann. So behält der Kunde Kontrolle über seine Daten und Dienste, ohne in eine Kostenbindungfalle zu laufen.

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