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Unternehmenstaugliche Cloud-Storage-Angebote 2012 Open-Source-Tool ownCloud wird kommerziell weiterentwickelt

| Redakteur: M.A. Dirk Srocke

Das Open-Source-Projekt ownCloud soll künftig Grundlage geschäftstauglicher Cloud-Storage-Produkte bilden. Die soll ein jetzt gegründetes Unternehmen in Boston entwickeln.

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ownCloud-Nutzer entscheiden selbst, welche Speicher sie nutzen.
ownCloud-Nutzer entscheiden selbst, welche Speicher sie nutzen.

Das jetzt gegründete Unternehmen ownCloud will die gleichnamige Open-Source-Lösung zu geschäftstauglichen Produkten weiterentwickeln. Bereits im ersten Quartal 2012 soll es erste Angebote und professionellen Support geben.

Sitz von ownCloud ist Boston; für die nicht näher bezifferte Anschubfinanzierung sorgten Venture-Capital-Geber General Catalyst sowie verschiedene Business Angels. Als führende Köpfe hinter ownCloud agieren owuCloud-Projektgründer Frank Karlitschek sowie Markus Rex, vormals Senior Vice President und General Manager von SuSE-Linux bei Novell.

Die Macher des Open-Source-Softwareprojekts ownCloud entwickeln eine freie Lösung für den Austausch von Dokumenten und Dateien per WebDAS respektive Web-Interface. Außerdem taugt die Lösung, um Bookmarks, Kontakt- und Kalenderdaten geräteübergreifend synchronisieren. Per API kann ownCloud zudem um zusätzliche Applikationen erweitert werden. Bislang sollen 350.000 Nutzer die seit zwei Jahren existierende Lösung eingesetzt haben.

Im Gegensatz zu vergleichbaren Cloud-Produkten haben Anwender dabei die volle Kontrolle über genutzte Datenspeicher. Wahlweise lassen sich so beispielsweise Festplatten in eigenen Servern oder Storagekapazitäten von Hosting-Dienstleistern nutzen.

ownCloud basiert auf einem LAMP-Stack (Linux, Apache, MySQL, PHP) und steht unter AGPL-3-Lizenz (GNU Affero General Public License).

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