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Das A-Team für Netzwerk-Performance und Verfügbarkeit Open Source Netzwerk-Monitoring mit Nagios

| Autor / Redakteur: Thomas Pelkmann / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Netzwerk-Monitoring ist ein Thema für jede IT-Infrastruktur. Die Open-Source-Lösung Nagios stellt eine echte Alternative zu proprietären Monitoring-Systemen dar. Zusammen mit dem richtigen Know-how wird daraus ein echtes A-Team für Netzwerk-Performance und -Verfügbarkeit. Unter Garantie!

Aus der Hand eines kompetenten Dienstleisters ist das Open-Source-Tool Nagios vielen kommerziellen Netzwerk-Management-Suiten deutlich überlegen.
Aus der Hand eines kompetenten Dienstleisters ist das Open-Source-Tool Nagios vielen kommerziellen Netzwerk-Management-Suiten deutlich überlegen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Es gibt gute Gründe – egal, wie groß das Netz im Unternehmen ist –, sich intensiv mit dem Thema „Netzwerk-Monitoring“ zu beschäftigen: Als Administrator oder IT-Leiter müssen Sie wissen, was läuft. Wenn es irgendwo im Netzwerk ein Verfügbarkeits- oder Performance-Problem gibt, erfahren Sie es als Erster. Und Sie wissen genau, wo das Problem aufgetreten ist.

Wenn Sie Ihr Netzwerk regelmäßig beobachten wissen Sie, wo es demnächst vielleicht Probleme geben könnte. Sie haben dann Zeit zu reagieren, bevor es zu Ausfällen im Rechenzentrum kommt. Durch Ihre regelmäßigen Beobachtungen kennen Sie auch die Nutz- und Spitzenlast Ihrer Infrastruktur. Laufen die Systeme ständig am Limit, müssen Sie über Erweiterungen oder Umbauten nachdenken. Das Netzwerk-Monitoring liefert Ihnen hierzu die nötigen Basis-Daten.

Open Source Software ist reif

Es gibt gute Gründe, auf Open Source Software (OSS) für das Netzwerk-Monitoring zu setzen: Open Source Software ist reif für den Unternehmenseinsatz, wie verschiedene Studien und Umfragen in Unternehmen ergeben haben. Einer Forrester-Umfrage zufolge erfüllt Open Source Software bei 92 Prozent der befragten Unternehmen sämtliche Qualitätsansprüche. Bei lizenzpflichtiger Software ist die Zufriedenheit wesentlich geringer: Nur 15 Prozent der Unternehmen sind sehr, weitere 29 Prozent immerhin zufrieden.

Mit OSS spart man sich teure Lizenzen. Und man bindet sich nicht an einen einzigen Hersteller. Außerdem kann die quelloffene Software leicht an die individuellen Bedürfnisse jedes Unternehmens angepasst werden. Updates und Bugfixes sind durch die Community hinter Open Source-Projekten meist viel schneller verfügbar als bei proprietären Anwendungen.

Aber auch Open Source Software kann Schwachpunkte haben: Nicht jedes Programm ist schon komplett ausgereift, wenn es verfügbar ist; oft halten User-Interface und Dokumentation nicht, was die Anwendung verspricht. Oder quelloffene Anwendungen bereiten Probleme bei der Integration in vorhandene Systeme und Infrastrukturen.

Vielen Unternehmen fällt es zudem nicht leicht, qualifiziertes Personal für die Einrichtung und den Betrieb von OSS-Lösungen bereitzustellen. Schließlich gibt es für den Einsatz von Open-Source-Anwendungen keine verbindlichen Gewährleistung -und Service Level Agreements (SLA) eines Herstellers.

Open Source Software braucht Experten

Genau hier setzt das Business-Modell von Open Source Software an. Es gibt spezielle Dienstleistungsunternehmen, die sich auf die Implementierung, die Schulung und den Betrieb komplexer quelloffener Anwendungen spezialisiert haben. In diesen Unternehmen arbeiten hochqualifizierte Experten, die optimal mit den OSS-Entwicklern und Communities vernetzt sind. Dieses geballte Know-how führt schnell zu praxisfertigen Lösungen auf der Basis quelloffener Open Source-Anwendungen.

Nagios ist eine der Open-Source-Lösungen, die jeder kennt, der sich schon einmal mit dem Thema Netzwerk-Monitoring beschäftigt hat. Das flexible Produkt gehört trotz kommerzieller Konkurrenz zu den Quasi-Standards im Rechenzentrum – gerade weil es von einer sehr aktiven Community begleitet wird.

Die Flexibilität dieser Monitoring-Anwendung sorgt für vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen. Implementierung und Pflege des Systems sollten dabei allerdings nur Fachleute übernehmen, denn für den produktiven Betrieb muss man die vielen Komponenten von Nagios komponieren und konfigurieren, um ein Monitoring-System zu konstruieren. Wer die Interdependenzen vieler Einzelkomponenten kennt, weiß, was dabei alles passieren kann.

Fazit

Die Komplexität von Nagios ist bekannt. Es bedarf daher Experten, die ganzheitliche Unterstützung für alle Services rund um das System aus einer Hand zur Verfügung stellen können, sodass eine individuelle Nagios-Version entsteht, die sich auf jeder Ebene an individuelle Anforderungen anpassen lässt – und das ganz einfach per Drag & Drop.

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