Cisco-Studie zum „Internet of Everything“

Öffentliche Hand verdient mit intelligenter Vernetzung gutes Geld

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Vernetzte Städte in Europa

In Hamburg wurde vor kurzem eine Hot-Spot-Zone im Hafen rund um die Landungsbrücke eingerichtet. In den nächsten Monaten ist geplant, weitere Zentren der Hansestadt großflächig mit einem WLAN-Netz zu versorgen und zu einer durchgängigen Hot-Spot-Zone verschmelzen mit Nutzungsmöglichkeiten im Rahmen von Smart City Konzepten. Die französische Stadt Nizza hat gemeinsam mit Cisco und Think Global das IoE-Projekt „Connected Boulevard“ verwirklicht. Es basiert auf etwa 200 Sensoren, die über die gesamte Stadt verteilt sind und deren Informationen über die Cisco-Infrastruktur durch Smartphones oder Tablets abrufbar sind. So lässt sich zum Beispiel feststellen, wie voll bestimmte Straßen oder Restaurants sind.

Auch die spanische Stadt Barcelona nutzt bereits IoE-Lösungen, um Bürgern neue Dienste und Funktionen anzubieten. „Virtuelle Bürger-Services“ ermöglichen etwa die ortsunabhängige virtuelle Interaktion mit dem Rathaus über Video- und Collaboration-Technologien. Als eine der weltweit führenden „Smart+Connected Communities“ hat Barcelona IoE-Lösungen für Wassermanagement, intelligentes Parken, Abfallentsorgung und vernetzte Omnibusse eingeführt. Damit spart die Stadt Kosten und verbessert die Qualität der Bürger-Services.

Die Studie „Internet of Everything: A $4.6 Trillion Public-Sector Opportunity“ basiert auf Daten, die Cisco 2013 erhoben hat. Diese identifizierte potenzielle Gewinne von 14,4 Billionen US-Dollar für private Unternehmen, die innerhalb der nächsten zehn Jahre IoE nutzen. Kombiniert mit dem potenziellen Wert von 4,6 Billionen US-Dollar für den Öffentlichen Sektor ergibt sich ein Gesamtpotenzial von 19 Billionen US-Dollar für IoE-Dienste weltweit von 2013 bis 2022.

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