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Gateway beim Kunden macht Netzwerkanpassung überflüssig NTT Com Cloud-Migrationsdienst nutzt SDN

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

NTT Communications (NTT Com) hat einen Cloud-Migrationsdienst gestartet, der auf Software-Defined Networking basiert. Kunden können damit Workloads in die Cloud migrieren, ohne IP-Adressen und Netzwerkeinstellungen für Clients und Server zu ändern.

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NTT Com bewirbt die eigene Enterprise Cloud (EC) als hochgradig sichere IaaS.
NTT Com bewirbt die eigene Enterprise Cloud (EC) als hochgradig sichere IaaS.
(Bild: NTT)

Um Server und Daten schrittweise in die Cloud zu verlagern, mussten Unternehmen bislang Netzwerkeinstellungen und IP-Adressen aufwändig anpassen. Mit dem jetzt von NTT Communications angekündigten Cloud-Migrationsdienst sollen diese Arbeitsschritte entfallen. Bestehende Netzwerkadressen werden einfach weitergenutzt.

Möglich wird dies laut Anbieter durch Software-Defined Networking (SDN) und ein Gateway, das in der IT-Umgebung des Kunden implementiert wird. Die Technik dahinter wurde von NTT gemeinsam mit VMware entwickelt. Bereits im Juni verkündete VMware in einem Blogbeitrag, die Nicira Network Virtualization Platform (NVP) zur NTT Com Enterprise Cloud (EC) beisteuern zu wollen.

Dank SDN sollen sich auch weitere Anpassungen schnell und flexibel durchführen lassen, beispielsweise die Änderung der Bandbreite für den Transfer großer Datenmengen in Zeiten geringer Netzauslastung. Des Weiteren wirbt NTT Com mit einer "hochgradig sicher[en]" Infrastruktur: Demnach werden verschlüsselte zwischen internen IT-Systemen von Kunden und der EC über das Internet mit bis zu 100 Mbit/s übertragen.

Der Migrationsdienst ist zunächst in Japan verfügbar, soll aber noch in diesem Jahr weltweit angeboten werden. Preise für den hiesigen Markt werden erst beim Start des Dienstes in Deutschland bekanntgegeben. Bereits jetzt spricht der Anbieter aber von einer "tageweise[n]" Abrechnung von Dienst und Gateway.

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