Hadoop gibt es nun schlüsselfertig für die Private Cloud Nimbula erlaubt Hadoop-Cluster binnen zwei Minuten

Redakteur: Ulrike Ostler

Nimbula, Anbieter eines Cloud-Betriebssystems, stellt eine Distribution für Apache Hadoop vor. Diese beruht auf der „MapR-Techik“ und soll es Kunden binnen Minuten ermöglichen, ein Hadoop-Cluster auf der Cloud-Plattform „Nimbula Director“ zum Laufen zu bringen.

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Nimbula will mit seiner Cloud-Plattform Director Hadoop-Cluster in Shared Infrastructures ermöglichen; allerdings soll sich die Umgebung für mehrere Mandanten und weitere Anwendungen eignen.
Nimbula will mit seiner Cloud-Plattform Director Hadoop-Cluster in Shared Infrastructures ermöglichen; allerdings soll sich die Umgebung für mehrere Mandanten und weitere Anwendungen eignen.
(Bild: Nimbula)

Nimbula Director bietet eine Platform für private clouds, die Bare-Metal-Server und locale Platten hernimmt, um sie in einen großen, Mandanten-fähigen Computing-Pool zu verwandeln. Dieser verfügt über ein Self-Provisioning-Interface und erlaubt damit das wiederholte Bereitstellen und Abbestellen von Hadoop-Workloads.

Die Automatismen der Hadoop-Services von MapR plus der Automation der darunterleigenden Nimbula-Instanzen sind dann die Voraussetzung für einen voll funktionsfähigen Hadoop-Cluster.

Nimbula wirbt damit, dass Director die ohnehin vorhandene Zuverlässigkeit und Elastizität derer MapR-Distribution von Hadoop ergänzt; es sei möglich, den Cluster wachsen aber auch wieder schrumpfen zu lassen, wobei die Mandanten völlig unabhängig voneinander verwaltet werden können, allerdings als ein Infrastruktur-Pool.

Zu den Vorteilen der Nimbula-Distribution gehören

  • Ein schnelles Provisioning – Hadoop-Clusters lassen sich in weniger als zwei Minuten verteilen.
  • Hadoop in Selbstbedinung – Die Kunden können ihre eigenen Hadoop-Cluster in einer Private Cloud aufsetzen, ohne die Hardware quasi anzufassen.
  • Hadoop wird hochverfügbar – mit Hilfe der Nimbula-Software sollen Hadoop-Cluster auch in so genannte „light-out-Rechenzentren“ passen; Nodes, die ausfallen werden automatisert durch ein Pre-Provisioning ersetzt oder auch durch eine Architektur mit gleichermaßen No-Name-Nodes.
  • Die Software ist Mandanten-fähig – Obwohl die Infrastruktur gemeinsam genutzt wird, sind die einzelnen Hadoop-Cluster, vom Netz bis zu den Computing-Ressourcen, logisch komplett voneinander getrennt.
  • Vielfalt erlaubt – Die den Hadoop-Cluster zugrunde liegende Infrastruktur lässt sich auch für andere Workloads nutzen.

Nimbula Director gibt es bis zu 40 Kernen kostenfrei. Die Kunden können ein komplettes Paket aus VM-Templates und Applikations-Definitionen in ihre Director-basierte Cloud laden, ausrollen und solange nutzen, bis es nicht mehr gebraucht wird. Danach lässt sich die Software wieder entfernen.

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