Cloud-basierte Lösung für mehr Transparenz bei Lebensmitteln

Next Generation Product Lifecycle Management vom Erzeuger bis zum Verbraucher

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Tierische Zutaten in als vegetarisch deklarierten Lebensmitteln gefallen weder den Verbrauchern noch den Herstellern. Trace One hilft, mehr Transparenz in den komplexen Prozess der Lebensmittelherstellung zu bringen.
Tierische Zutaten in als vegetarisch deklarierten Lebensmitteln gefallen weder den Verbrauchern noch den Herstellern. Trace One hilft, mehr Transparenz in den komplexen Prozess der Lebensmittelherstellung zu bringen. (Bild: VBM-Archiv)

Verbraucher reagieren immer sensibler auf Lebensmittelskandale. Und selbst, wenn Produktion und Handel im rechtlichen Rahmen ablaufen, wollen immer mehr Konsumenten wissen, was wirklich in ihrem Essen steckt. Und gerade bei Lebensmitteln, wo tierische Zutaten erst gar nicht vermutet werden – Kartoffelchips und Orangensaft standen erst jüngst am Pranger – wünschen sich vor allem Vegetarier mehr Durchblick und Aufklärung.

In der Regel reagieren Hersteller sehr schnell, sobald Mängel in ihren Produkten bekannt werden, indem sie beispielsweise Lieferanten wechseln oder Rezepturen ändern. Schnelles Handeln entlang der gesamten Lieferkette gelingt aber in der Regel nur mit einem effizienten Product Lifecycle Management, wo alle Beteiligten reibungslos zusammenarbeiten.

Hierfür hat Trace One seine eCollaboration-Plattform zur Entwicklung von Eigenmarken zu einer cloud-basierten Lösung „der nächsten Generation“ weiterentwickelt, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass Hersteller, Rohstofflieferanten und Händler besser kooperieren können. Damit soll mehr Transparenz in den komplexen Prozess der Lebensmittelherstellung gebracht werden, um das Vertrauen der Endverbraucher wieder zu gewinnen bzw. zu stärken.

Die eCollaboration Plattform von Trace One besteht aus mehreren Modulen und ermöglicht das Product Lifecycle Management vom Erzeuger über Lieferanten und Händler bis hin zum Endkonsumenten: Die Kontrolle der Lieferanten-Kette fängt beim reibungslosen Informationsmanagement zwischen Herstellern und ihren Rohstofflieferanten an. Hierbei ermöglicht das Hersteller-Portal den Unternehmen der Lebensmittelindustrie, ihre Lieferanten direkt an den technischen Datenblättern für Rohstoffe mitarbeiten zu lassen, um die geeignete technische Dokumentation anzufügen. Auf die so geschaffene Datengrundlage können anschließend verschiedenen Abteilungen aus Entwicklung, Einkauf, Produktion und Qualitätssicherung zurückgreifen.

Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten

So wird auch die Entwicklung von Rezepturen durch einfache Identifikation von Rohstoffen, die Erstellung von Kontrollplänen, aber auch die Abwicklung von Rechtsstreitigkeiten mit Lieferanten deutlich vereinfacht. Über das Tool „Product Specification Manager“ können Händler und Lieferanten online ihre Produktspezifikationen erstellen und elektronisch signieren. Da die Dokumente auf der eCollaboration Plattform stets auf dem neuesten Stand gehalten werden, gibt es immer nur eine aktuell gültige Version. So kommen mithilfe des „Packaging Manager“ immer die letzten gültigen Produktspezifikationen auf die Verpackung. Der „Consumer Complaints Manager“ schließlich stellt sicher, dass bei Verbraucherbeschwerden schnell, agil und effektiv reagiert werden kann.

„Transparenz und Sicherheit entlang der gesamten Lieferkette ist aktuell eine der größten Herausforderungen für die Lebensmittelbranche“, erklärt Matthias Hopmann, Sales Director bei Trace One. Aus diesem Grund habe Trace One seine eCollaboration Plattform vor kurzem mit dem Booster Portal für ein optimiertes Rohstoffmanagement erweitert. „Denn nur durch die lückenlose Zusammenarbeit vom Rohstofflieferant bis hin zum Händler kann sichergestellt werden, dass in Kritik stehende Produkte schnell überprüft, gegebenenfalls deren Rezeptur und Verpackung geändert und im schlimmsten Fall in kürzester Zeit zurückgerufen werden kann. Schließlich gilt es, das Vertrauen der Kunden nicht aufs Spiel zu setzen.“

Die Lösungen des Spezialisten für Kollaborationslösungen für Handelsmarken setzen in Europa mehr als 35 führende Einzelhandelsunternehmen wie El Corte Inglés, Marks & Spencer, Auchan, Monoprix oder Carrefour Group zum Einsatz. Aber auch einige der weltweit größten Handelsunternehmen in den USA, Australien und Asien, aber auch namhafte Herstellern wie Coca-Cola, L’Oréal oder Danone gehören zum Kundenkreis.

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