Suchen

Verizon-Tochter eröffnet Network Access Point in Amsterdam Neues Rechenzentrum von Terremark bietet Cloud-Computing eine Heimat

| Redakteur: Ulrike Ostler

Terremark betreibt künftig am Amsterdamer Flughafen Schiphol ein Top-Tier-Rechenzentrum, als „Network Access Point“ bezeichnet. Die Verizon-Tochter bietet Unternehmenskunden Managed und Cloud-Services. Das neue Rechenzentrum ergänzt ein bestehendes Netz aus mehr als zehn europäischen, eigenen NAPs.

( Archiv: Vogel Business Media )

Das “neue NAP-Flaggschiff”, wie Terremark das Rechenzentrum auf dem Flughafengelände beschreibt, ist auf einer Grundfläche von 25.000 Quadratfuß errichtet, rund 0,23 Hektar oder 2.322 Quadratmeter. Ein kleines Eishockey-Feld ist 1.456 Quadratmeter groß.

Das neue Rechenzentrum soll nicht nur aktuellen, strengen Sicherheitskonventionen entsprechen, sondern auch mit eine Kühlung ausgestattet sein, die es erlaubt, möglichst wenig Energie zu verschwenden:

  • Tier III 2N+1 Architektur
  • 6,000 KVA Strom, der mit Hilfe redundanter Stationen geliefert wird.
  • Sechs 2.25 MW Generatoren liefern auf dem Gelände das Backup.
  • Das Unternehmen Active Power liefert die Unterbrechungsfreie Stromversorgung per Schwungradtechnik.
  • Die Wasserkühlung ist ein geschlossener Kreislauf, mit Platten und Rahmen als Kälte-Wärmetausche.
  • Der PUE-Wert soll unter 1.5 liegen.

Das Rechenzentrum soll zu einem der größten Internet-Hubs werden; unter anderem deshalb ist es direkt mit dem Internet-Knoten AMS-IX verbunden, der derzeit rund 350 Mitglieder zählt. Laut Terremark haben Unternehmenskunden sowie die Klientel aus der Öffentlichen Hand damit Zugang zu Hunderten globalen Netzen, können aber gleichzeitig Latenz und Transit-Kosten nach unter schrauben. Schon jetzt zählt Terremark in Amsterdam 500 Kunden.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2052959)