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Imperva Cloud DDoS Protection Netzwerke in Echtzeit vor Distributed Denial of Service schützen

| Redakteur: Stephan Augsten

Der Security-Anbieter Imperva will mit einem neuen Cloud Service mögliche Netzwerk-Ausfälle durch DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) verhindern. Imperva Cloud DDoS Protection soll sowohl Netzwerk-basierte Attacken wie SYN- und UDP-Floods sowie Server-Angriffe in Echtzeit abwehren.

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Zum Imperva DDoS Protection Service gehören detaillierte Reports zur Netzwerk- und Server-Verfügbarkeit.
Zum Imperva DDoS Protection Service gehören detaillierte Reports zur Netzwerk- und Server-Verfügbarkeit.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit einer DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service) gehen mitunter lange Ausfallzeiten sowie Image- und Umsatzverluste einher. Der neue Webservice „Imperva Cloud DDoS Protection“ soll Unternehmen jeder Größe vor solchen Angriffen und den entsprechenden Auswirkungen schützen.

Die Lösung passt sich dem jeweiligen Bedarf an, um so auch groß angelegte Denial-of-Service-Angriffe im Multi-Gigabit-Bereich zu verhindern. Um möglichst geringe Reaktionszeiten bei neuen Angriffen zu erzielen, beschäftigt Imperva künftig ein eigenes DDoS-Expertenteam.

Für die Technik hinter dem Cloud Service ist Incapsula verantwortlich. Die Tochtergesellschaft von Imperva wurde im November 2010 zur Unterstützung der SecureSphere-Cloud-Dienste gegründet. Entsprechend ergänzt auch Imperva Cloud DDoS Protection die Funktionen der SecureSphere Web Application Firewall (WAF).

Die SecureSphere WAF verhindert zwar von Haus aus DDoS-Attacken auf Webanwendungen, Angriffe auf Internetverbindungen in Unternehmen lassen sich laut Imperva jedoch am besten noch vor Eintritt ins Netzwerk abwenden. Die Cloud DDoS Protection eignet sich vor diesem Hintergrund vor allem für die Abwehr von SYN- und UDP-Floods sowie Server-Attacken.

Die Analyse der DDoS-Attacken erfolgt zentralisiert im Imperva Security Operations Center (SOC). Hier werden die Richtlinien granular mit dem Wissen über DDoS-Bedrohungen abgeglichen. Dazu zählen neu auftretende Angriffsmethoden ebenso wie bekannte Verfahren. Im Falle einer Attacke überwacht das SOC die Anwendungsleistung und stellt so sicher, dass geschützte Webseiten jederzeit verfügbar sind.

Da es sich bei Imperva Cloud DDoS Protection um einen Managed Service handelt, benötigen Kunden keine spezielle Hardware. Das Unternehmen kann den Dienst einfach nutzen, indem es die DNS-Einstellung der zu schützenden Website ändert.

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