Studie von Dynatrace Multi-Cloud benötigt multi Kommunikation

Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Elke Witmer-Goßner

IT-Führungskräfte sorgen sich im Zuge der Digitalisierung zunehmend, ob die Kommunikation zwischen den beteiligten Teams auch wirklich klappt. Je mehr Clouds und Systeme zum Einsatz kommen, desto schwieriger wird diese nämlich. Das ist das Ergebnis einer globalen Umfrage unter 700 CIOs im Auftrag von Dynatrace.

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Der Druck auf Teams war noch nie so groß, datengesteuerte Geschäftsentscheidungen zu treffen und Abläufe zu automatisieren.
Der Druck auf Teams war noch nie so groß, datengesteuerte Geschäftsentscheidungen zu treffen und Abläufe zu automatisieren.
(Bild: gemeinfrei© Chris Reading Foto / Pixabay )

Traditionelle IT-Betriebsmodelle mit isolierten Teams und mehreren Monitoring- und Management-Lösungen erwiesen sich als ineffektiv, um mit cloud-nativen Architekturen Schritt zu halten. So verschwendeten Teams Zeit damit, Daten aus unterschiedlichen Lösungen manuell zu kombinieren, um Herausforderungen zu bewältigen, statt Innovationen voranzutreiben.

„Das Tempo der digitalen Transformation beschleunigt sich und moderne, dynamische Clouds führen zu höherer Komplexität. Daher war der Druck auf die Teams noch nie so groß, datengesteuerte Geschäftsentscheidungen zu treffen und Abläufe zu automatisieren“, so Mike Maciag, Chief Marketing Officer bei Dynatrace.

„Jedoch behindert ein Mangel an teamübergreifender Zusammenarbeit und Zugang zu einer einzigen ‚Source of truth‘ im gesamten Unternehmen die Fähigkeit der BizDevOps-Teams, dies zu erreichen. Sie verschwenden jedes Jahr Hunderte von Stunden und Millionen von Dollar, weil sie unterschiedliche Daten aus verschiedenen Monitoring- und Analyselösungen verwenden und an einer ‚In-meinem-Bereich-ist-alles-in-Ordnung‘-Sicht festhalten. Stattdessen sollten sie gemeinsame Geschäftsziele verfolgen, die durch präzise, ganzheitliche Erkenntnisse gestützt werden.“

Die Umfrage zeigt darüber hinaus:

  • 89 Prozent der CIOs sagen, dass sich die digitale Transformation bereits beschleunigt hat und 58 Prozent glauben, dass sie sich weiter beschleunigen wird.
  • 93 Prozent der CIOs geben an, dass die Fähigkeit der IT, den Wert für das Unternehmen zu maximieren, durch Herausforderungen behindert wird – unter anderem, weil IT- und Business-Teams in Silos arbeiten. In Deutschland sagen dies sogar 99 Prozent der CIOs.
  • 74 Prozent der CIOs sind es leid, Daten aus verschiedenen Tools zusammensetzen zu müssen, um die Auswirkungen von IT-Investitionen auf das Geschäft zu bewerten. In Deutschland gilt dies sogar für 87 Prozent der CIOs.
  • 40 Prozent der CIOs erkennen, dass eine eingeschränkte Zusammenarbeit zwischen BizDevOps-Teams die Fähigkeit der IT beeinträchtigt, schnell auf plötzliche Änderungen der Unternehmensanforderungen zu reagieren.
  • 16 Prozent der Zeit verbringen IT-Teams in Meetings mit dem Business, um die Ursachen von Problemen und deren Lösungen zu identifizieren. Allein dieses Thema verursacht im Durchschnitt jährliche Produktivitätsverluste in Höhe von 1,7 Millionen Dollar.

„Ohne die Silos zwischen IT, Entwicklung und Business aufzubrechen, können Unternehmen mit dem beschleunigten Tempo der digitalen Transformation nicht mithalten“, so Maciag. „Teams mit einer einzigen Analyse- und Monitoring-Plattform auszustatten, die auf einem gemeinsamen Datenmodell basiert und präzise Einblicke in Echtzeit liefert, fördert gemeinsame Ziele und verbessert die Geschäftsergebnisse.“

Die Studie „How to transform the way teams work to improve collaboration and drive better business outcomes“ basiert auf einer weltweiten Umfrage unter 700 CIOs in großen Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern, die im Jahr 2020 von Vanson Bourne im Auftrag von Dynatrace durchgeführt wurde. Die Stichprobe umfasste 200 Befragte in den USA, jeweils 100 in Großbritannien, Frankreich und Deutschland sowie jeweils 50 in Australien, Singapur, Brasilien und Mexiko.

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Dr. Dietmar Müller

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