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IDC-Studie: IT Security in Deutschland 2011

Mitarbeiter sind das größte Sicherheitsrisiko

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Unternehmen nutzen IT Security aus der Cloud und für die Cloud

IT Security kann im Rahmen des Cloud Computing Paradigmas mehrere Ausprägungen haben. Zum einen ist Security-as-a-Service eine relativ neue Bereitstellungsform von externen IT Security Services, die Unternehmen zunehmend nutzen. Damit können aktuelle User-Ansprüche, wie sehr kurze Reaktionszeiten auf Veränderungsanforderungen (Signaturen, Files, Update und Code Fixes), geringe Bereitstellungs- und Nutzungskosten sowie eine zentrale Verwaltung der Ereignisdokumentation erfüllt werden.

Zum anderen ergeben sich durch die Nutzung von Cloud Services neue Anforderungen für die Bereitstellung und den Bezug von Services, unabhängig davon, ob es sich um Public, Private oder Hybrid Cloud-Szenarien handelt. Um Risiken beim Bezug von Cloud Services zu vermeiden beziehungsweise abzuwehren und eine höhere Datensicherheit zu erreichen, bedarf es vielfältiger Aktivitäten. So führen 54 Prozent der befragten Unternehmen beispielsweise eine Optimierung der internen IT Security im Vorfeld und 41 Prozent IT Security Assessments der internen IT durch.

Höhere Mobile Security-Investitionen zu erwarten

Mobile Security wird für die befragten Unternehmen zunehmend wichtiger, da mobile Plattformen und Anwendungen in den letzten Jahren stetig zugenommen haben und die meisten Geschäftsprozesse eine oder mehrere mobile Komponenten besitzen. „Lässt man die Kategorie Notebooks/Laptops unberücksichtigt, ist davon auszugehen, dass die reine Anzahl der Bedrohungspotenziale im mobilen Umfeld bisher noch geringer ist als in der IT allgemein. Durch die Anbindung an unternehmensweite Netzwerke ist aber bereits eine kritische Stufe erreicht und IDC rechnet damit, dass sich dies zunehmend verstärken wird“, kommentiert Matthias Zacher. Die Zahl der mobilen Endgeräte und Zugriffspunkte wächst nach IDC-Studien analog des zunehmenden Anteils der mobilen Workforce an der arbeitenden Bevölkerung kontinuierlich.

Unternehmen führen Social Media-Richtlinien ein

Social Media-Anwendungen und Web 2.0 Tools haben Einzug in zahlreiche Unternehmen gehalten. Neben unternehmenseigenen Accounts und Tools nutzen die Anwender aber mitunter auch private Accounts für berufliche Zwecke. Unter dem Sicherheitsgesichtspunkt müssen zwei Aspekte berücksichtigt werden: Erstens, welche Informationen werden bereitgestellt, und zweitens, ob die Identität des Verbreiters korrekt ist. Insbesondere für börsennotierte Unternehmen ist es unerlässlich, dass nur autorisierte Informationen von autorisierten Mitarbeitern weitergegeben werden. So haben heute z.B. 34 Prozent der befragten Unternehmen Richtlinien zur sicheren Nutzung unternehmenseigener Facebook Accounts erarbeitet. Damit ist klar geregelt, wie Nutzer mit solchen Tools umgehen dürfen.

Aus Sicht von IDC bleibt IT-Sicherheit ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt aller IT-Aktivitäten der Anwender. Dies wurde von den im Rahmen der Studie befragten IT-Entscheidern bestätigt. IT Security wird immer komplexer und aufwendiger. IT Security-Lösungen müssen vor allem sicher, reaktionsschnell und aktuell sein. IDC rät Unternehmen daher, Sicherheits-Strategien regelmäßig zu überprüfen und ganzheitliche Konzepte zur IT Security zu implementieren. Nur wenn einzelne Sicherheitslösungen zu einem einheitlichen Ansatz zusammengeführt werden, kann ein hoher Sicherheitslevel erreicht werden.

Anwenderunternehmen können eine Zusammenfassung der Studie kostenfrei anfordern.

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