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IDC-Studie: IT Security in Deutschland 2011 Mitarbeiter sind das größte Sicherheitsrisiko

| Redakteur: Peter Schmitz

Die Bedrohungen für die Unternehmens-IT werden Jahr für Jahr komplexer und die Vielfalt der Angriffsszenarien wächst. Dies ist ein Ergebnis der neuen Studie von IDC zum Thema IT Security in Deutschland 2011. Neue Angriffe, begünstigt durch die Nutzung von Cloud Computing, Mobilen Endgeräten und Social Media erfordern neue IT Security-Strategien. Die Bedeutung des Mitarbeiters als „IT Schwachstelle“ nimmt stetig zu.

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Die schwächsten Glieder der IT-Security-Kette deutscher Unternehmen: Mitarbeter und mobile Endgeräte bergen nach Ansicht der IT Security Verantwortlichen die größten Risiken. <em id="ForP_57B80B63-96F6-4A0E-08A59416B48BAF3C">Quelle: IDC-Studie: IT Security in Deutschland, 2011</em>.
Die schwächsten Glieder der IT-Security-Kette deutscher Unternehmen: Mitarbeter und mobile Endgeräte bergen nach Ansicht der IT Security Verantwortlichen die größten Risiken. <em id="ForP_57B80B63-96F6-4A0E-08A59416B48BAF3C">Quelle: IDC-Studie: IT Security in Deutschland, 2011</em>.
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Rahmen der Studie „IT Security in Deutschland 2011“ hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC im Juni 2011 eine Befragung unter 202 deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern durchgeführt. Ziel war es, die aktuelle Situation sowie die Pläne der Unternehmen rund um die Gewährleistung der IT-Sicherheit zu untersuchen. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf den Einfluss neuer Technologien und Entwicklungen wie Cloud Computing, Mobility und Social Media gelegt.

Mitarbeiter entpuppen sich als größtes Sicherheitsrisiko

Unternehmen müssen sich zunehmend auf IT Security-Maßnahmen bei den Usern fokussieren. Die Hälfte der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen benannte die Mitarbeiter als schwächstes Glied ihrer IT Security-Kette, gefolgt von Smartphones, Laptops und PC-Arbeitsplätzen. „Die IDC-Studie beweist einmal mehr, dass Mitarbeiter ein großes Sicherheitsrisiko in einem Unternehmen darstellen“, so Matthias Zacher, Senior Consultant und Projektleiter bei IDC in Frankfurt. „Dies zeigt aber auch eindrucksvoll, welchen Stellenwert der Faktor Mensch im gesamten Security-Gefüge einer Organisation innehat.“

Nach den Beschäftigten wird vor allem die wachsende Zahl der Endgeräte als sicherheitskritisches Element der IT genannt, denn durch sie kann der Zugriff auf die IT-Systeme und Unternehmensdaten quasi jederzeit von überall aus erfolgen.

Abwehr neuer Angriffsszenarien steht im Mittelpunkt

42 Prozent der Unternehmen betrachten die Abwehr neuer Angriffsszenarien als wichtigste Herausforderung. Zu weiteren Top-Herausforderungen deutscher Firmen zählen Cloud Security (42 %) und die Sicherheit mobiler Endgeräte (39 %). Neue Angriffsmethoden müssen als solche zunächst einmal erkannt werden. Dann gilt es, so rasch wie möglich geeignete Abwehrmaßnahmen zu implementieren und gegebenenfalls Wiederherstellungsmaßnahmen umzusetzen.

Unternehmen betrachten sich als in hohem Maße sicher

Die befragten Unternehmen geben sich hinsichtlich der Qualität ihrer Schutz-vorkehrungen und Schutzeinrichtungen durchaus überzeugt. 21 Prozent der befragten Unternehmen stufen den Schutz gegen Angriffe von außen als absolut sicher und 60 Prozent als in hohem Maße sicher ein. 15 Prozent der Unternehmen attestieren sich eine teilweise Sicherheit, vier Prozent der Befragten schätzen den Schutz gegen Angriffe von außen als unsicher ein. Die Sicherheitsverantwortlichen sind sich der Tatsache bewusst, dass der erforderliche Sicherheitsstandard permanent Ressourcen erfordert und dass diese Ressourcen nicht immer zur Verfügung stehen. Um den heutigen IT-Sicherheitslevel zu halten oder zu verbessern, muss kontinuierlich in Technologie, Know-how und Awareness investiert werden.

Seite 2: Risiko Cloud und Mobile; Zusammenfassung der Studie kostenlos anfordern

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