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Für Smartphones, Tablets, Notebooks, PCs Mit Windows 8 wird alles anders

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Der Microsoft-Konzern hat sich etwas in die Karten blicken lassen: Das kommende Windows-Betriebssystem orientiert sich an Windows Phone 7, ist auf Touch-Screens ausgelegt und wird sowohl x86-, als auch ARM-basierte Chip-Architekturen unterstützen.

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Die kachelförmige Optik von Windows 8 lehnt sich an das User-Interface von Windows Phone 7 an.
Die kachelförmige Optik von Windows 8 lehnt sich an das User-Interface von Windows Phone 7 an.
( Archiv: Vogel Business Media )

Als Microsoft-CEO Steve Ballmer vergangenen Monat Windows 8 für 2012 ankündigte, folgte prompt ein seltener Vorgang: Ein Unternehmen widersprach seinem Chef. Aus dem Hause Microsoft wurde relativiert, dass weder der Produktname „Windows 8“, noch der Veröffentlichungszeitpunkt „2012“ feststehe. Branchenkenner vermuten, dass hier zurückgerudert wurde, weil Detailinformationen zu einem nahenden Release-Termin des Nachfolgers die Windows-7-Umsätze bröckeln lassen könnten.

Windows 8 kommt 2012

Nun ist es aber offiziell: Microsoft hat erstmalig die nächste Version des Windows-Betriebssystems vorgestellt. Anlässlich der Konferenzen D9 und der Computex zeigte Microsoft die Tablet-Oberfläche des neuen Betriebssystems und verriet ein paar technische Details. Dass es sich bei der Bezeichung „Windows 8“ um einen Codenamen handelt, also nur um einen vorläufigen Arbeitstitel, hat der Software-Konzern in einer Veröffentlichung betont.

Windows 8 zum Berühren

Die Benutzeroberfläche von Windows 8 wurde besonders für touch-fähige Hardware optimiert. Damit trägt Microsoft der Tatsache Rechnung, dass Apple mit dem iPad die bis dahin eher zögerlich laufende Geräteklasse der Mini-Tablets wiederbelebt und sehr erfolgreich vermarktet hat. Auf dieser Erfolgswelle sollen mit Windows 8 auch Microsoft-basierte Geräte surfen können. Windows 8 läuft künftig auf der gesamten Bandbreite neuer Geräte: „Von Smartphones und Tablets, über Notebooks, PCs bis hin zu den großen Screens, mit oder ohne Tastatur und Maus“, hieß es aus dem Unternehmen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum man bei Microsoft von einem „fundamentalen Wechsel“ spricht und mehr zu den Highlights von Windows 8.

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