Alle wollen sein wie Salesforce

Mit Peter Coffee auf den Spuren eines social enterprise

| Redakteur: Ulrike Ostler

Von SaaS zu Cloud zu social enterprise

Das kommt an und trägt zum Erfolgsnimbus bei. Das maßgefertigte Ahrendts-Outfit, wurde so oft nachgefragt, dass es in die Burberry-Kollektion einging, die Mitschnitte der Keynotes werden in Youtube vielfach geklickt, eine junge Frau machte ihrem Lebensgefährten vor dem Konferenzpublikum und den mitlaufenden Kameras einen Heiratsnatrag und Vivek Kundra, der auf der Veranstaltung noch als der erste CEO der Vereinigten Staaten über die Vorteile seiner Cloud-Strategie berichtete, ist mittlerweile Executive Vice President of Emerging Markets bei Salesforce.

Benioff selbst, der während der vergangenen Dreamforce auf den Fluren des Moscone Center, San Fanzisko, auf überlebensgroßen Bannern zu sehen war, begann seine erste Keynote allerdings mit einer Lobeshymne auf Facebook. Man hätte meinen können, er habe das Unternehmen gewechselt (siehe: Abbildung).

Doch nach dem Cloud-Computing will der Firmenchef eine zweite Büchse der Pandorra öffnen: „social enterprise“.

Sozial wird neu interpretiert

Nun ist der Begriff nicht ganz neu. Auch mit dem Sinn und Zweck sowie mit den Gefahren „sozialen Netzwerken“ setzt sich so mancher auseinander. Doch scheint Salesforce einmal mehr eine Umwidmung scheinbar bekannter IT-Mechanismen vornehmen zu wollen.

Out seien Plattformen wie Betriebssysteme und Virtualisierungs-Layer, out jegliche Software- und Hardware-Anschaffungen. „Das ist nicht die richtige Cloud“, so Benioff. Vielmehr werden Plattformen wie Facebook zur Grundlage neuer Anwendungen, neuer Formen der Kommunikation, des Marketings, der Beziehungen zu Kunden und Partnern.

Ergänzendes zum Thema
 
Ein bunter Hund und ein social-Geschäftsmann: Gary Vaynerchuk

Dell beispielsweise nutzt die Salesforce-Social-Marketing Cloud „Radian6“, um damit Monitoring, Analyse, Interaktion, automatisierte Workflows mit Hilfe sozialer Medien zu ermöglichen. Unternehmen machen damit die Millionen Konversationen in sozialen Netzwerken über ihre Produkte und Marken sichtbar zu machen. Die lassen sich in dynamische Interaktion mit dem Kunden umwandeln.

Wie bei anderen Kunden ist das Durchforsten von Netzen auf wertvolle Stimmungsbilder zu Dell eine Ergänzung zu den traditionellen Marketing-Mechanismen und doch in dem Umfang und in der Art, wie ein Unternehmen mit Kunden in Kontakt kommt, neu.

Das Ausgraben von Informationen

Denn täglich gibt es Millionen von Facebook-Updates, Tweets und Milliarden Klicks auf Youtube. Gespräche über Marken, Produkte und Branchen können Innovation oder Korrektur für die Unternehmen bedeuten. Doch ohne ein solches Tool wäre es für die Unternehmen so gut wie unmöglich, alle Gespräche zu skalieren, analysieren und anschließend mit dem Kunden in Kontakt zu treten.

„Chatter“ wiederum, um noch ein Salesforce-Tool herauszugreifen, erlaubt es Mitarbeitern, sich wie in den privaten sozialen Netzwerk mit Kollegen, Kunden und Partnern auszutauschen. Es ermöglicht etwa automatische Aktualisierungen zu den Personen und Projekten, die am wichtigsten sind, das Arbeiten über geografische Grenzen, Teams und Hierarchien hinweg und ein Optimieren von Prozessen und Genehmigungen.

weiter mit: Das Interview mit Peter Coffee über Chancen und Risiken des Social-Plans

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