Alle wollen sein wie Salesforce

Mit Peter Coffee auf den Spuren eines social enterprise

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Aufnahmen stammen aus dem "Arabischen Frühling". Salesforce-Chef Marc Benioff kommentiert das Bild unter anderem mit der Bemerkung: "Haben Sie eine ähnliche Danksagung schon einmal an Micosoft oder an IBM gesehen?" (Bild: Salesforce)
Die Aufnahmen stammen aus dem "Arabischen Frühling". Salesforce-Chef Marc Benioff kommentiert das Bild unter anderem mit der Bemerkung: "Haben Sie eine ähnliche Danksagung schon einmal an Micosoft oder an IBM gesehen?" (Bild: Salesforce)

Rund 45.000 Besucher zog die vergangene internationale Hausmesse von Salesforce an, auf der Mitgründer Marc Benioff des „No-Software“-Unternehmens das Zeitalter des „social enterprise“ ausrief. Doch was soll das eigentlich sein?

Im August-Heft des US-Magazins „Forbes“schaffte es der 46jährige Multimilliardär Marc Benioff, „Mr. Desrupting“, auf den Titel. Das Thema der Ausgabe „Innovators“ – die besten Unternehmen von morgen. Salesforce belgte den ersten Platz, vor Amazon. Apple landete auf Platz 5 und Google auf dem siebten.Rang.

Das zu erwartende Firmeneinkommen bis zum Ende des Fiskaljahres 2011/12 am 31. Januar, dürfte um die 2 Milliarden betragen, der Umsatz wächst um rund 78,7 Prozent. Als Benioff bei Siebel, jetzt zu Oracle gehörend, ausstieg und 1999 Salesforce gründete, war es eine Aufgabe, die IT-Anwender davon zu überzeugen, dass es keiner Implementation eines Customer Relationship Managements (CRM) bedarf, um die Funktionen einer Kundenbeziehung-Software nutzen zu können.

Salesforce war auch damals nicht das einzige Unternehmen mit dem Credo „No Software“, doch schon bald zog es die große Aufmerksamkeit auf sich. Auf den ersten Anwenderkonferenzen, „Dreamforce“ genannt, fanden sich zumeist mittelständische Unternehmen, die schnell erkannt hatten, dass hier IT-Kosten eingespart werden können.

Das Marketing-Haus

Doch längst beliefert Salesforce auch die ganz Großen. Auf der vergangenen Dreamforce konnte Benioff etwa einen weltweiten Deal mit Coca Cola verkünden. Größenordnung des Vertragswerts: unbekannt.

Cloud Computing, also IT-Infrastruktur und Anwendungslogik als Dienstleistungen, ist mittlerweile in aller Munde und viele Anbieter eifern Salesforce nach. Das geht hin bis zu Kopien des Dreamforce-Konzepts.

Ergänzendes zum Thema
 
Ein bunter Hund und ein social-Geschäftsmann: Gary Vaynerchuk

Allerdings läuft Benioff hier auch zu großer Form auf: Immer wieder holt er Branchengrößen wie Eric Schmidt und Ray Lane für Einschätzungen des Status Quo und der IT-Zukunft im Allgemeinen, sowie Salesforce im Besonderen auf die Bühne, lässt seine Kunden wie die Burberry-Chefin, CEO Angela Ahrendts, aber auch die kanadische Musiklegende Neil Young und Rapper MC Hammer sowie Partner für Salesforce und vor allem die strategische Ausrichtung des Unternehmens sprechen.

weiter mit: Von SaaS zu Cloud zu social enterprise

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