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Virtualisierte Infrastrukturen und Cloud Computing verändern Application Delivery Services Mit der „Wolke” kam die Networking-Evolution

| Autor / Redakteur: Rodolf Schmit, Europe & Africa Sales and Operation Director bei Array Networks / Florian Karlstetter

Application Delivery Networking (ADN) hatte ursprünglich den Zweck, für effektives Loadbalancing zu sorgen. Im letzten Jahrzehnt machte ADN jedoch eine beträchtliche Wandlung durch.

Application Delivery Services sind ein wichtiger Faktor, um in virtualisierten und Cloud-Infrastrukturen eine optimale Performance und Verfügbarkeit geschäftskritischer Unternehmensapplikationen sicherzustellen.
Application Delivery Services sind ein wichtiger Faktor, um in virtualisierten und Cloud-Infrastrukturen eine optimale Performance und Verfügbarkeit geschäftskritischer Unternehmensapplikationen sicherzustellen.
(Archiv: Vogel Business Media)

Die erste Evolution des Application Delivery Networking brachte die Entwicklung von integrierten Traffic Management Appliances hervor. Diese Lösung kombinierte das Loadbalancing mit Networking-Funktionen wie z.B. einer beschleunigten SSL-Verbindung, Compression, Caching, TCP Offload, Connection Multiplexing und Web-Firewalls. Diese Features halten Websites und Web-Applikationen jederzeit verfügbar und sicher.

Darauf folgte eine weitere prägnante Veränderung: ein Application Delivery Controller (ADC), der auf die Fähigkeiten der integrierten Traffic Management Appliance aufbaute. Durch den ADC konnten Applikationen von nun an spezifisch konfiguriert werden.

Zusätzlich waren nun Leitfaden und Handbücher (Deployment Guides) zum optimierten Einsatz dieser ADN-Lösungen verfügbar. Die Deployment Guides erläuterten, wie Nutzer die maximale Performance, Verfügbarkeit und einen hohen Return-on-Invest (ROI) für geschäftskritische Unternehmensapplikationen wie Microsoft, SAP, IBM und andere sicherstellen konnten.

Mit Allround-Lösung den ROI erreichen

Kurze Zeit später repräsentierte der Begriff „Application Delivery Networking“ nicht länger ein einzelnes Produkt, sondern ein ganzes Konzept. Zusammen mit dem Application Delivery Controller wurden weitere Lösungen als notwendige Komponenten für den optimierten Netzwerkzugriff sowie Mobilität, Sicherheit, Verfügbarkeit, Performance und Skalierbarkeit hinzugefügt.

Dazu zählten unter anderem WAN Optimization Controller (WOC), Secure Access Gateways und Web Application Firewalls. Diese Bestandteile trugen allesamt dazu bei, sämtliche Investitionen in die Applikationsinfrastruktur schnell zu amortisieren. Heutzutage jedoch decken viele Service Provider nur einzelne dieser Bereiche ab. Daher suchen Unternehmen vermehrt nach einer ganzheitlichen Lösung, die alle Teilbereiche umfasst.

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