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VMworld 2012: VMware bündelt seine Virtualisierungstechnoloigien

Mit der vCloud Suite 5.1 auf dem Weg ins Software-Defined Datacenter

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Die VMware vCloud Suite 5.1

Durch die Umgestaltung jeder Ebene der Rechenzentrums-Infrastruktur hin zu Software-Services, die über Pools sämtlicher verfügbarer Standard-Hardware laufen, vereinfacht und optimiert die VMware vCloud Suite die Arbeitsabläufe im Rechenzentrum. Dabei wird sichergestellt, dass Service-Levels auch für geschäftskritische und ressourcenintensive Anwendungen eingehalten werden. Die VMware vCloud Suite 5.1 vereint die maßgeblichen Komponenten, die Unternehmen benötigen, um Cloud-Infrastrukturen aufzubauen, zu betreiben und zu verwalten: Virtualisierung, Services aus dem Software-Defined Datacenter, Richtlinien-basiertes Provisioning, Disaster Recovery sowie Anwendungs-und Operations-Management.

Die Komponenten der VMware vCloud Suite 5.1.

VMware vSphere 5.1 ist die Basis der VMware vCloud Suite. Die neue Version enthält 100 Verbesserungen und neue Features. Die Leistungsstärke der virtuellen Maschinen (VMs) wurde ausgebaut und die Netzwerkfähigkeit robuster gestaltet, wodurch ungeplante Ausfallzeiten vermieden werden.

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vSphere 5.1 wird VMs mit bis zu 64 virtuellen CPUs unterstützen. Damit diese ununterbrochen (24/7) laufen, wurde VMware vMotion so erweitert, dass sich VMs nun ohne Shared Storage in Echtzeit migrieren lassen. Neu in vSphere 5.1 ist die Funktion vSphere Data Protection für einfachere VM-Backups, -Recovery und -Replikationen. Für einen kostengünstigen Disaster-Schutz wurde außerdem VMware vSphere Replication und für eine effizientere Sicherheit vShield Endpoint integriert.

In VMware vSphere 5.1 wird auch der vSphere Distributed Switch ausgebaut, u.a. mit der Fähigkeit zur Unterstützung von bis zu 500 vernetzten Hosts pro Distributed Switch. Mit neuen „Health-Checks“ für das Netzwerk, Konfigurations-Backup- und Restore-, Roll-Back- und Recovery-Funktionen, vereinfacht der VMware vSphere 5.1 Distributed Switch die Bereitstellung, die laufende Verwaltung und die Fehlerbehebung virtueller Netzwerke. Darüber hinaus unterstützt VMware vSphere 5.1 nun Single-Root I/O-Virtualisierung (SR-IOV), um die Netzwerk-Performance für Latenz-sensible Anwendungen zu optimieren.

VMware vCloud Director 5.1: Herzstück der VMware vCloud Suite ist eine Sammlung von Software-Defined Datacenter Services, die dem Virtualisierungsprinzip der Abstraktion entsprechen, nämlich der Bündelung und Automatisierung von Storage, Netzwerk, Sicherheit und Verfügbarkeit. Der vCloud Director orchestriert die Bereitstellung dieser binnen weniger Minuten verfügbaren Services für komplette virtuelle Rechenzentren (VDCs).

Ausgebaut wurde auch die Skalierfähigkeit des vCloud Director 5.1 um „elastische“ VDCs, die mehrere vSphere-Cluster umspannen und bis zu 30.000 VMs unterstützen können. Mit erweiterten Schnittstellen (APIs) und Frameworks können sich VMware-Kunden zudem mit einer breiten Palette von Drittanbieter-Infrastruktur-Services verbinden.

VMware vCloud Networking und Security ermöglicht eine dynamische Erstellung von virtuellen Netzwerken und Services, die von der physischen Netzwerk-Hardware vollständig entkoppelt und folglich unabhängig sind.

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