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Aufbau von Wertschöpfungsnetzwerken für OEMs und Lieferanten Mit Cloud Services zu einem kollaborativen Projektmanagement

| Autor / Redakteur: Georg Störkle / Florian Karlstetter

Georg Störkle, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter der Advisory Services bei der Actano GmbH, über verteilte Produktentstehungsprozesse, kollaboratives Projektmanagement und innovative Cloud-Services, die durch Kostenvorteile, eine zügige Verfügbarkeit und relativ geringe Einstiegshürden eine interessante Option für OEMs und Lieferanten beim Aufbau von Wertschöpfungsnetzwerken sind.

Cloud-Services ermöglichen das Aufsetzen eines Cross Company Project Managements.
Cloud-Services ermöglichen das Aufsetzen eines Cross Company Project Managements.
( Bild: Actano )

Steigende Produktivitätsvorgaben, die frühzeitige Einbeziehung von Zulieferern in Entwicklungsprojekte sowie Technologie-Joint Ventures zwischen Partnern auf Augenhöhe erfordern die Einrichtung stabiler, geschützter und übergreifender Projekträume mit einheitlicher Datenbasis. Die Vielzahl von Lieferanten, Kooperations- und Entwicklungspartnern in einem Projekt steigert den Aufwand für die Koordination der Projektpartner und erhöht das Risiko, Termin- und Qualitätsziele zu verfehlen.

Unternehmen benötigen daher Unterstützung durch eine Projektmanagementsoftware, die die Anforderungen an eine verteilte Produktentwicklung und die Integration externer Partner in durchgängige Wertschöpfungsnetzwerke erfüllt. Dabei spielt der kollaborative Ansatz eine entscheidende Rolle: Während herkömmliche Projektmanagementmethodik und -software einseitige Verschiebungen zulässt und die verknüpften Termine mathematisch-deterministisch berechnet, werden Verschiebungen im RPLAN e3 in der Regel erst nach gemeinsamer Absprache wirksam.

Das ist entscheidend, um z.B. einen gefährdeten Termin durch ein geeignetes Interventionsmanagement zu halten. Generell sollte eine ganzheitliche Projektmanagementlösung sowohl auf der Anwendungs- als auch Infrastrukturebene eine möglichst kontinuierliche Synchronisierung aller beteiligten Unternehmen, Fachbereiche und Standorte sicherstellen.

Kollaboratives Cross Company Project Management

Die Anwendungsebene einer fortschrittlichen Projektmanagementsoftware ist daher methodisch auf das Collaborative Project Management und den Aufbau von Wertschöpfungsnetzwerken angelegt: Über geschützte Schnittstellen werden Projekträume eröffnet, um die Lösungskompetenz der Beteiligten unternehmensübergreifend zu aktivieren und zu koordinieren.

Zu den Funktionalitäten zählen z.B. die übergreifende Abstimmung von Terminplänen, die gemeinsame Arbeit an Dokumenten, die rechtzeitige Rückmeldung über den Projektfortschritt und durchgängige Informationskanäle, die sicherstellen, dass alle Projektbeteiligten auf demselben Stand sind. Das Collaborative Project Management leistet die Einbindung von Partnern und Lieferanten, indem Kommunikation und Interaktion die Probleme an den Fachbereichs- und Unternehmensschnittstellen vermeiden, die aus isolierten Planungsinseln und redundanter Datenpflege erwachsen. Der reibungslose Informationsfluss ist gleichzeitig die Basis für ein integriertes Risiko- und Reifegradmanagement sowie ein Frühwarnsystem für mögliche Abweichungen.

weiter mit: Heterogene Infrastrukturen gefährden den Projekterfolg

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