Die Integration des neuen Microsoft-Mail-Server in Enterprise-Umgebungen

Migration-Tipps zu Exchange Server 2013 für große Unternehmen

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Die richtige Outlook-Version

Exchange Server 2013 setzt mindestens Outlook 2007 SP3 mit Update von Juli 2012 voraus. Ältere Versionen verweigern die Verbindung. Das heißt: Vor einer Exchange-Migration müssen Unternehmen darauf achten, dass die Clients entsprechend ausgestattet sind.

Exchange Server 2013 unterstützt kein MAPI mehr. Das wiederum bedeutet, dass Outlook-Clients sich per RPC/HTTPS (Outlook Anywhere) mit dem Server verbinden. Setzen Unternehmen Dritthersteller-Software ein, die MAPI nutzt, muss auch hier darauf geachtet werden, dass diese den neuen Standard unterstützt.

Zertifikate und mehr

Ein wichtiger Punkt bei der Installation von Exchange Server 2013 ist die Integration der Zertifikate. Hier ist unter Umständen ein Export von den alten Exchange-Servern notwendig, oder ein weiteres Zertifikat.

Schema und Active Directory müssen für Exchange Server 2013 CU1 vorbereitet werden.
Schema und Active Directory müssen für Exchange Server 2013 CU1 vorbereitet werden.
(Bild: Thomas Joos)
Auch die verschiedenen Schema-Vorbereitungen müssen vorbereitet sein. Am besten nutzen Administratoren dazu die Installationsdateien aus dem CU1 für Exchange Server 2013. Da die Schema-Erweiterungen starken Replikationsverkehr zwischen den Domänen-Controllern verursachen, wollen diese gut geplant sein um nicht andere Dienste im Netzwerk zu beeinträchtigen.

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