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In-Memory-Technologie, Visual Insight und erweiterter Browsersupport für Chrome und Safari MicroStrategy 9.2 erstellt BI-Analysen ohne IT-Abteilung

Redakteur: M.A. Dirk Srocke

MicroStrategy hat die gleichnamige Software für Business Intelligence aktualisiert. Die in Version 9.2 ausgelieferte Funktion Visual Insight beantwortet Geschäftsfragen von Fachanwendern - ohne das dafür die IT eingeschaltet werden müsste. Zudem verspricht der Anbieter einen erweiterten Browsersupport sowie performante In-Memory-Funktionen.

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Fachanwender erstellen mit Visual Insight eigenständig Datenvisualisierungen.
Fachanwender erstellen mit Visual Insight eigenständig Datenvisualisierungen.
( Archiv: Vogel Business Media )

MicroStrategy 9.2 ist verfügbar und soll Fachanwendern helfen, Daten schneller als bisher zu analysieren. Laut Anbieter generiert die jetzt verfügbare Funktion Visual Insight in unter 30 Minuten hochinteraktive Datenvisualisierungen mit Einblicken, die früher in den Tiefen von Tabellen verborgen geblieben wären.

Der Hersteller betont, dass Fachanwender den Analyseprozess selbstständig steuern könnten - Fragen nach Berichtsspezifikation oder Berichtdesign müssen hierfür nicht beantwortet werden. Ohne Hilfe der IT-Abteilung erhalten Nutzer somit Zugriff auf unternehmensweite Daten: Von riesigen Enterprise Data Warehouses über verteilte Abteilungs- und Finanzdatenbanken bis hin zu Daten auf einzelnen Rechnern. Geodaten lassen sich dabei auch per Google Maps darstellen. Wie das konkret ausschauen kann, demonstriert der Anbieter in einem Video.

„Insight-Dashboard“ genannte Auswertungen vereinen mehrere Registerkarten und helfen, Fragestellungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Fachanwender können die Dashboards speichern und mit Kollegen teilen.

Der Zugriff auf MicroStrategy 9.2 erfolgt über gängige Webbrowser. Ab sofort werden auch Google Chrome und Apple Safari unterstützt - bislang funktionierte MicroStrategy offiziell nur mit Mozilla Firefox und Microsoft Internet Explorer.

High-Speed In-Memory

Verbesserte Speichertechniken sollen für eine höhere Performance des BI-Werkzeugs sorgen. Die so genannte „High-Speed In-Memory-Technologie“ ermögliche es Anwendern, neue Daten inkrementell zu übernehmen. Dadurch werden nur geänderte Datenbereiche aktualisiert. Das schone Arbeitsspeicher sowie Rechenzeit und erlaube Anwendern, größere Datenmengen zu laden beziehungsweise vorzuhalten.

Der Hersteller verspricht zudem eine höhere In-Memory-Trefferquote bei multidimensionalen Daten. Abfragen gegen SAP BW, Microsoft Analysis Services, IBM Cognos TM1 und Oracle Essbase könne MicroStrategy 9.2 automatisch In-Memory beantworten.

Heterogene Daten aus multidimensionalen Quellen werden laut Anbieter automatisch und transparent zusammengeführt. Analysefunktionen, wie Drilling, Sortierung, Pivotierung, Aggregatbildung oder das Hinzufügen von Schwellenwerten und Berechnungen sind dabei weiterhin möglich.

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