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Hybride Cloud auf Microsoft-Infrastruktur erbaut Microsoft, T-Systems und Wortmann lassen Cloud-OS Realität werden

Redakteur: Sarah Gandorfer

Cloud-OS-Network heißt das neue Programm von Microsoft. Dabei geht es um ein hybrides und flexibles Cloud-Angebot, das hierzulande von T-Systems und Wortmann vertrieben wird.

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Microsoft konnte Wortmann und T-Systems für seine Cloud-OS-Strategie gewinnen.
Microsoft konnte Wortmann und T-Systems für seine Cloud-OS-Strategie gewinnen.
(Bild: VBM-Archiv)

Die Grundlage für das jüngste Programm von Microsoft namens Cloud-OS-Network (COSN) bildet eine hybride Cloud, die sich der Infrastruktur der Redmonder bedient. Die Plattform setzt auf Windows Server 2012 R2, System Center 2012 R2 sowie Windows Azur. Dabei sei der Kunde nicht in der Microsoft-Technologie gefangen, heißt es aus dem Redmonder Konzern. So sollen auch Android-Geräte, iPads, oder diverse Hypervisor eingebunden werden können. Der Endkunde soll selber entscheiden, wann und vor allem mit was er in die Cloud gehen möchte.

„Weltweit setzten wir auf 25 ausgewählte Provider, die mit uns Cloud-OS als Vision Realität werden lassen“, so Kai Göttmann, Direktor des Geschäftsbereichs Server, Tools & Cloud Business bei Microsoft Deutschland. „In Deutschland sind das T-Systems, die Großkunden und den gehobenen Mittelstand bedient, sowie Wortmann, die das Mittelstands- und SMB-Segment fokussieren.“

Bei T-Systems ist man sich sicher, dieser Cloud ein sicheres Zuhause zu geben. Hartmut Wittig, Vice President Portfolio & Solution Design IT bei T-Systems, spricht vom „Gütesiegel T-Systems“. Ein großer europäischer Ölförderer werde seine Geschäfte schon bald über diese Plattform abwickeln. Auch in der Automobilbranche sieht er große Chancen für das Angebot.

„Wir freuen uns mit Microsoft einen guten Partner gefunden zu haben. Gemeinsam investieren wir in die Entwicklung dieser Lösung, sowohl in Redmond, wie auch in Frankfurt“, so Wittig.

Wortmanns Wandel

Im Juli hat der Distributor und Hersteller Wortmann sein Rechenzentrum in Hüllhorst eröffnet, um dort die „Terra Channel Cloud“ zu beherbergen. Nun ist das Unternehmen einer der beiden deutschen Microsoft-Partner für COSN.

„Wortmann ist zwar neu in diesem Umfeld, da wir aus der Hardware-Ecke kommen, aber wir bespielen ja bereits seit langem Server mit Microsoft-Software und haben hier ein entsprechendes Fachwissen“, erklärt Martin Klein, Direktor Rechenzentrum und Cloud Services bei Wortmann. „Nun gehen wir den Weg des Services-Providers. Dabei unterstützen wir unsere Systemhauskunden, die es sich nicht leisten können, ein eigenes Rechenzentrum aufzubauen.“

Dabei bietet Wortmann in seinem Rechenzentrum den Resellern „private Umgebungen“. Das heißt, jeder Kunde bekommt einen eigenen Adressbereich zugewiesen.

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