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Skype und SkyDrive prominent in Windows 8.1 platziert Microsoft integriert Clouddienste weiter

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Ulrike Ostler

Schon im Auslieferungszustand soll Windows 8.1 Endanwender mit zahlreichen vorinstallierten Apps unterstützen, darunter Outlook.com und Skype. Kartellrechtliche Bedenken beantwortet Microsoft mit kastrierten "N"-Versionen des Betriebssystems.

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Microsoft will Anwendern unterschiedlichster Endgeräte eine einheitliche Nutzererfahrung bieten und nennt das "One Experience".
Microsoft will Anwendern unterschiedlichster Endgeräte eine einheitliche Nutzererfahrung bieten und nennt das "One Experience".
(Bild: Microsoft)

"One Experience", also eine einheitliche Nutzererfahrung, will Microsoft auf technischen Geräten aller Formfaktoren liefern – ganz gleich ob Smartphone, Spielekonsole oder klassischer PC. Mehr noch als sein Vorgänger soll sich Windows 8.1 mit etlichen vorinstallierten und plattformübergreifend verfügbaren Apps in diese Strategie einfügen.

So wird der Softwarehersteller die kommende Windowsversion bereits ab Werk mit zusätzlichen Tools ausliefern, darunter etwa der E-Mail-Dienst Outlook.com oder die eigene Messenger- und Videotelefonielösung Skype.

Auch die schon bei Windows 8 auf dem Startbildschirm platzierten Dienste will der Hersteller erweitern. So verspricht Microsoft in einem Blogbeitrag etwa die verbesserte Integration des eigenen Cloudspeicherdienstes SkyDrive ins Betriebssystem. Ebenfalls enthalten sein werden verschiedene Bing-Clients, die unter anderem Nachrichten, Wetterinformationen oder Börsentrends darstellen.

Insgesamt sollen mit Windows 8.1 über 20 neue oder verbesserte Apps ausgeliefert und prominent auf der Startseite platziert werden. Kritiker könnten darin einen Missbrauch Microsofts Marktmacht sehen und Wettbewerber benachteiligt wähnen. Derlei kartellrechtlichen Bedenken begegnet Microsoft mit "N"-Versionen des Betriebssystems: Die in Europa wahlweise erhältlichen Ausgaben von Windows 8.0 und 8.1 werden ohne zusätzliche Apps ausgeliefert.

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