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Nahtloses Management von Betriebssystem und Office 365

Microsoft erweitert Small Business Server 2011 in die Cloud

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350.000 Kunden nutzen noch ältere Versionen

Durch das Zusammenspiel von Windows SBS 2011 und Office 365 bietet sich nach Merforths Überzeugung großes Potenzial für den Microsoft-Channel. Nicht nur, dass fast zwei Drittel der 2,3 Millionen Kleinunternehmen in Deutschland überhaupt keinen Server im Einsatz haben. Auch gibt es im Markt rund 350.000 Kunden, die ältere Versionen, vor allem Windows SBS 2003, verwenden. Für den Reseller ist das Software-Upgrade fast immer mit einem Austausch der Hardware verbunden. Zudem ergibt sich laut Merforth häufig die Gelegenheit, auch die Clients auf Windows 7 zu migrieren.

Darüber hinaus sieht die Microsoft-Managerin weiteres Cross-Selling-Potenzial für Produkte und Dienstleistungen. Durch Cloud Computing entstünden neue, hybride Formen der IT-Nutzung. „Wenn sich die Partner mit ihren Geschäftsmodellen darauf einstellen, eröffnen sich für sie zahlreiche Umsatzchancen“, betont Merforth.

Am Cloud-Geschäft von Microsoft partizipiert der Channel auf Provisionsbasis. So zahlen Kleinunternehmen für Office 365 pro Monat und Nutzer 5,25 Euro (Paket P). Partner erhalten beim Abschluss eine einmalige Vergütung in Höhe von 18 Prozent und werden an den laufenden Gebühren mit sechs Prozent beteiligt.

Über weitere Integrationsmodule für andere Cloud-Services von Microsoft wie etwa CRM Online oder den Client-Management-Dienst Windows Intune denkt man bei Microsoft nach, wie Merforth berichtet. Spruchreife Pläne dazu gebe es aber noch.

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