Cloudbasierte Managementlösung mit individuellen Warnungen und verbessertem Reporting Microsoft erweitert Intune um Softwareverteilung und Remote Task

Redakteur: M.A. Dirk Srocke

Microsoft erweitert das PC-Verwaltungswerkzeug Intune. Administratoren können jetzt per Cloud Software auf Rechner verteilen und per „Remote Task“ Systemscans von der Konsole durchführen. Zudem verspricht der Hersteller eine verbesserte Lizenzverwaltung, erweitertes Reporting sowie benutzerdefinierte Warnungen mit individuellen Schwellwerten.

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Mit Microsoft Intune verteilen Administratoren Software per Cloud.
Mit Microsoft Intune verteilen Administratoren Software per Cloud.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit Intune liefert Microsoft Administratoren ein cloudbasiertes Werkzeug zum Verwalten und Schützen von Windows-PCs. Jetzt hat der Hersteller das Management-Tool um weitere Funktionen erweitert.

So unterstützt Intune ab sofort die Softwareverteilung per Cloud. Administratoren können also auch Applikationen von Drittanbietern an entfernte Rechner verteilen.

Ebenfalls neu ist „Remote Task“. Damit können IT-Verantwortliche laut Microsoft alle möglichen Systemscans von der Konsole aus durchführen. So lasse sich auf einem spezifischen PC beispielsweise eine vollständige Malware-Überprüfung oder auch einen Neustart durchführen.

Das Intune-Update beinhaltet des Weiteren eine verbesserte Lizenzverwaltung für ein stabiles Management von Microsoft-Lizenzen und Drittanbieter-Software. Ein erweitertes Reporting samt neuen Hardwarefiltern erlaubt es, detaillierte Berichte über das Hardwareinventar zu erstellen.

Zudem können Administratoren nun benutzerdefinierte Warnungen mit individuellen Schwellwerten konfigurieren. Zum Beispiel kann die Alarmschwelle des freien Speicherplatzes auf eigene Bedürfnisse angepasst und eine Warnung ausgegeben werden, wenn bereits 75% der Festplatte voll sind.

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