Virtuelle Maschinen mit Grafikbeschleunigung

Microsoft bietet Nvidia-GPUs per Azure

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Laut Microsoft soll eine Preview der N-Series in den nächsten Monaten verfügbar sein.
Laut Microsoft soll eine Preview der N-Series in den nächsten Monaten verfügbar sein. (Bild: Nvidia)

Microsoft kündigt für die Plattform Azure virtuelle Maschinen mit NVIDIA-Grafikbeschleunigung an. Die N-Serie setzt auf Nvidia Grid 2.0 und soll Leistungen auf Supercomputing-Niveau liefern.

Als erste Cloud-Plattform soll Azure die virtualisierte Grafik von Nvidia Grid 2.0 nutzen. Somit könnten Anwender mit beliebigen Endgeräten auf grafikintensive Applikationen zugreifen. Zu den Kernanwendungen zählen Microsoft Streaming und Gaming, Videoverarbeitung und -kodierung, anspruchsvolle Desktop-Anwendungen wie OpenGL und DirectX sowie GPU-Berechnungen (CUDA und OpenCL).

Anwender können die Systeme der N-Series in verschiedenen Varianten buchen. Das Angebot reicht dabei von sechs bis 24 CPU-Kernen sowie von einer bis vier Grafikprozessoren (GPUs). Zur Wahl stehen auch Tesla-K80-GPU-Beschleuniger, die Nvidia als Flaggschiff der eigenen Tesla Accelerated Computing Platform bezeichnet.

Die Systeme der N-Series gibt es zunächst in fünf Varianten.
Die Systeme der N-Series gibt es zunächst in fünf Varianten. (Bild: Microsoft)

Jen-Hsun Huang, Mitbegründer und CEO bei Nvidia, kommentiert: „Unsere Vision ist es, beschleunigte Grafik und High-Performance Computing auf alle verbundenen Geräte zu bringen, unabhängig von ihrem Standort [...]. Wir sind begeistert, mit Microsoft Azure zusammenzuarbeiten und Ingenieure, Designer, Content-Gestalter und Wissenschaftler sowie andere Profis in die Lage zu versetzen, komplexe, Daten-intensive Designs von überall zu gestalten.“

Microsoft will die N-Series ab Dezember in Form einer privaten Vorschau anbieten.

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