Unternehmen gegründet mh2-experts hilft smart beim​ Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) ist für Unternehmen ein bürokratischer Alptraum. Aus diesem Grund geht mit mh2-experts ein neues Unternehmen an den Start, das hier wirksame Unterstützung liefern will.

Das LkSG bringt viel Bürokratie und Aufwand - mh2-experts kann helfen.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Das LkSG bringt viel Bürokratie und Aufwand - mh2-experts kann helfen.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Das LkSG beinhaltet zahlreiche bürokratische Herausforderungen, die Unternehmen vor reichlich Aufwand stellen. So müssen etwa Lieferanten bewertet, eine Beschwerdestelle eingerichtet und ein Menschenrechtsbeauftragter ernannt werden. Hinzu kommen Dokumentationspflichten, permanente Risikobewertungen und das Reagieren auf Veränderungen in Märkten, auf die der Einfluss oft nur sehr gering ist. Bei Fehlern drohen immense Strafen.

Matthias Hess und Dr. Margarete Hetmanczyk haben deshalb mit mh2-experts ein Startup gegründet, das mittels intelligenter Software weiterhelfen will. Das Ziel: Alle LkSG-Anforderungen möglichst einfach, preiswert, effizient und automatisiert erfüllen und so die betroffenen Unternehmen entlasten. „Noch müssen nur Unternehmen mit mehr als 3.000 Beschäftigten in Deutschland die hohen Anforderungen des Gesetzes erfüllen“, erklärt Hess. Aber schon im kommenden Jahr sinke die Grenze auf 1.000 Mitarbeiter, weitere Abstufungen auf 500 und schließlich 250 Mitarbeiter seien absehbar. Man könne das Thema deshalb nicht einfach ignorieren.

Kraftanstrengung in Sicht

„Das wird am Ende eine Kraftanstrengung wie bei der DSGVO“, meint auch Dr. Hetmanczyk, die sich als LkSG-Expertin unter anderem mit dem Softwareeinkauf und IT-Procurement befasst. In den meisten Unternehmen sei für das LkSG noch niemand so richtig zuständig, die Verantwortlichkeit werde oft weitergeschoben. „Fakt ist jedenfalls, der Einkauf alleine kann das Thema nicht verantworten. Doch niemand möchte dieses heiße Eisen so recht anfassen. Es gibt noch sehr wenige interne Standards und Erfahrungen“, erklärt die Expertin. Viele Unternehmen hätten deshalb beim Thema LkSG noch großen Nachholbedarf.

Mit ihrem Unternehmen mh2-experts bieten Hess und Hetmanczyk sowohl Unterstützung als auch Aufklärung an. In den kommenden Monaten soll ein Online-Quickcheck unkompliziert erste Einschätzungen ermöglichen. Schon jetzt hilft mh2-experts mittels Lösungen und Modulen sowie Beratung beim Implementieren und Überwachen der nötigen Vorgänge. Bei Bedarf wird sogar die Position des Menschenrechtsbeauftragten eingenommen. „Wir möchten, dass Unternehmen ihrer Verantwortung maximal gut gerecht werden können, ohne selbst großartige und komplexe Prozesse gestalten zu müssen“, so die Firmengründen. Möglich werde dies mittels einer speziellen Software, die auch als Service bereitgestellt wird. „Aufgrund der Struktur des Gesetzes lässt sich viel standardisieren und automatisieren. Genau das möchten wir tun“, betonen Hess und Hetmanczyk.

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