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Cloud-App-Streaming Mehr Performance und Sicherheit durch App-Streaming

Ähnlich wie Videos können auch Apps per Streaming übertragen und im Browser angezeigt werden. Dadurch werden die Cloud-Apps nicht nur flexibler und schneller nutzbar, auch ihre Sicherheit kann steigen.

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Apps können aus der Cloud gestreamt werden, unnötige Installationen werden so vermieden, zum Beispiel bei Testversionen.
Apps können aus der Cloud gestreamt werden, unnötige Installationen werden so vermieden, zum Beispiel bei Testversionen.
(Bild: mNectar)

Video-Plattformen im Internet machen es vor: Anstatt die Nutzer darauf warten zu lassen, bis der gewünschte Film komplett übermittelt ist, beginnt die Übertragung schon nach kurzer Zeit. Während der Film läuft, wird die restliche Datei nachgeladen, Stück für Stück. Im Idealfall merkt der Nutzer nichts davon und schaut einfach den Film an, ohne lange Wartezeiten erdulden zu müssen. Nicht ohne Grund sind die Umsätze mit Video-Streaming laut Bitkom um ein Viertel gestiegen und streamen drei von vier Internetnutzern Videos.

Wenn es um die Nutzung von Cloud-Apps geht, kann nicht jeder Anwender diese positive Erfahrung machen, häufig ist das Gegenteil der Fall: Bis die erste Eingabe oder Abfrage in der gewünschten App gemacht werden kann, vergeht durchaus Zeit, je nach Internetverbindung und Endgerät. Gerade bei mobilen Endgeräten, die mit schwacher Internetverbindung genutzt werden, kann die Cloud-App-Nutzung, aber auch die Installation einer mobilen App schon ein Geduldsspiel werden.

Von den Online-Videos lernen

Solange die (mobile) Internetverbindung je nach aktuellem Standort zu wünschen übrig lässt, macht es Sinn, nach alternativen Verfahren zu suchen, um Cloud-Apps und mobile Apps zugänglich zu machen. Ein möglicher Weg ist dabei das App-Streaming aus der Cloud, ganz nach dem Vorbild der Online-Videos. Ganz so einfach ist dies allerdings nicht, denn anders als bei einem Online-Video ist bei einer Cloud-App nicht ohne weiteres klar, wo diese „anfängt“, was also zuerst übertragen werden soll.

Zweifellos wird zuerst der Anmeldebereich für die Cloud-App benötigt und alle App-Funktionen, die für die Benutzeranmeldung erforderlich sind. Wie es dann aber weitergeht, kommt natürlich auf die einzelne Cloud-App oder mobile App an. App-Streaming aus der Cloud erfordert also eine genaue Analyse der App und der typischen App-Bedienung. Die Frage ist, was der Nutzer zuerst sehen und bedienen können muss, um schon mit der App arbeiten zu können, während die anfangs unwichtigeren Anteile der App nachgeladen werden.

App-Streaming hat mehrere Vorteile

Richtig umgesetzt kann das Streaming einer App nicht nur Wartezeiten verkürzen. App-Streaming kann auch die Installation der App an sich überflüssig machen, wodurch die App-Nutzung noch flexibler wird und kein Ausrollen der App vor der Nutzung voraussetzt. Wenn die App in den (mobilen) Browser gestreamt wird, ist sie letztlich auch betriebssystemunabhängig. Die App läuft dann in jedem (mobilen) Browser, der die Inhalte, die per Streaming ankommen, darstellen kann. Je nach Umsetzung kann sogar die Sicherheit der App-Nutzung profitieren, wie die folgenden Beispiele zeigen.

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Über den Autor

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

IT-Fachjournalist, News Analyst und Commentator bei Insider Research