Expertenkommentar von Jochen Glaser, VP Zentral- und Osteuropa bei MeLLmo Deutschland GmbH

Marktausblick auf die richtigen Business Apps für 2013

| Autor / Redakteur: Jochen Glaser / Florian Karlstetter

Die Anforderungen an Business Apps steigen - ein Marktausblick auf 2013.
Die Anforderungen an Business Apps steigen - ein Marktausblick auf 2013. (Bild: MeLLmo/Roambi)

Jeder kennt wohl diese Situation: wie man umständlich herumzoomen muss, um auf einem mobilen Gerät überhaupt etwas erkennen zu können und das auf einem Display, das aus einer früheren Epoche übriggeblieben ist. Dass es auch anders geht, zeigt folgender Kommentar von Jochen Glaser, Vice President für RoamBI bei MeLLmo Deutschland.

Der Stand heute: Jede Berührung aktiviert zunächst einmal eine kleine Uhr, die sich zwar dreht, aber nur um anzuzeigen, dass das Gerät gerade Daten herunterlädt und man doch bitte Geduld haben möge. Sobald der Frustrationspunkt erreicht ist, steckt man das Smartphone oder das Tablet ein und probiert es wieder vom Computer im Büro aus.

Die Zahl der Smartphones und Tablets steigt so rasant, dass 2013 laut Gartner mit weltweit 1,2 Milliarden mobilen Geräten zu rechnen ist. Dieser Trend bei den Verbrauchern macht sich auch vermehrt in der Geschäftswelt bemerkbar: Smartphones und Tablets werden auch im Business bald zu den wichtigsten Hilfsmitteln aufsteigen.

Bereits in diesem Jahr haben 95 Prozent der Fortune 500-Unternehmen Apple iPads für ihre Mitarbeiter eingeführt und dieser Trend wird sich wohl auch 2013 fortsetzen. Gartner schätzt, dass bis 2016 zwei Drittel der Mitarbeiter mit einem Smartphone oder einem Tablet arbeiten werden.

Apps für den Business-Einsatz

Warum sind dann dem iPad jobrelevante Anwendungen immer noch so fremd? Die Flut an neuen mobilen Geräten in der Geschäftswelt fordert nicht nur, dass man Informationen mobil abrufen kann, sondern dass unterwegs die passenden und anschaulich aufbereiteten Daten vorliegen, die man braucht. Und man sollte dabei spüren, dass die Anwendung an das jeweilige mobile Gerät angepasst wurde. Ob man nun mit wütenden virtuellen Vögeln auf Schweine schießt, um Punkte zu ergattern oder ob man sich den aktuellsten Geschäftsbericht herunterlädt – der Nutzer der App ist immer noch ein Mensch.

Der nächste logische Schritt für App-Entwickler für 2013 ist die Diskussion darüber, ob die Funktionen und Anwendungen der Business-Apps, die für den PC entwickelt wurden, weiterhin einfach auf Mobiltelefon-Größe eingedampft werden sollten, ohne auf die Annehmlichkeiten Rücksicht zu nehmen, die die Arbeit mit modernen Geräten gerade ausmachen: ein gutes Design, eine annehmbare Übertragungsgeschwindigkeit und eine ansprechende Interaktivität.

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