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MapR Technologies beschleunigt HBase-Anwendungen MapR M7 vervierfacht den Durchsatz und hebt Latenzspitzen auf

Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Mit dem Einsatz der aktuellen Version der „MapR M7“-Distribution von MapR Technologies lässt sich die Leistung von „HBase“-Anwendungen deutlich steigern. Nach Angaben des Herstellers ist der Durchsatz um das Vier- bis Zehnfache höher, ebenso gehören Latenzspitzen der Vergangenheit an.

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Die MapR M7-Distribution steht ab sofort zum Herunterladen bereit
Die MapR M7-Distribution steht ab sofort zum Herunterladen bereit
(Bild: MapR)

Die MapR M7-Distribution steht ab sofort zum Herunterladen bereit und lässt sich sowohl intern in Kundeninstallationen als auch in Cloud-Umgebungen mit der Amazon EMR- und der Google Cloud-Platform nutzen.

Die Ausführung von HBase-Anwendungen im Zusammenspiel mit der leistungsstarken MapRPlattform löst dank der dadurch erzielbaren Leistungsvorteile eines der größten mit dem Betrieb von Online-Anwendungen verbundenen Probleme. Dieses besteht darin, eine gleichbleibend niedrige Latenzzeit bei Schreibvorgängen zu garantieren. Mit der MapR-Distribution bewegt sich diese für unterschiedliche Arbeitslasten in einem Bereich, der unter 20 Millisekunden liegt.

Leistungsmerkmale und Betriebsicherheit zählen

Nicht zuletzt aus diesem Grund entschieden sich bereits zahlreiche Unternehmen für einen Wechsel von Oracle-, MySQL- und anderen NoSQL-Datenbanklösungen auf MapR M7. Zu den weiteren Kriterien zählte neben den Leistungsmerkmalen ebenso die Betriebssicherheit – beides Eigenschaften, die gerade beim Betrieb geschäftskritischer Anwendungen oder von Online- Applikationen unerlässlich sind.

„Der größte Nachteil von HBase ist die mangelnde durchgängige und deterministische Leistung. MapR hat sich diesem Problem angenommen und unterstützt den Betrieb von Online-Anwendungen im Produktionsrechenzentrum”, sagt John Webster, Seniorpartner der Evaluator Group.

MapR wartet mit zahlreichen Leistungsinnovationen auf und hebt sich technisch durch folgende Merkmale von anderen Lösungen ab:

  • Aufhebung der HBase-eigenen Schichtenarchitektur, vielmehr bestehen Dateien und Tabellen nebeneinander, teilen sich einen Namensbereich und sind in eine einzige Dateispeicherung integriert
  • Beseitigung der bei HBase-Anwendungen durch Verdichtungen auftretenden leistungsbeeinträchtigten I/O-Stürme
  • Anforderungsgerechte Aufteilung der von HBase-Anwendungen erzeugten Workloads
  • Direktes Schreiben auf Festplatte (versus Schreiben auf ein externes Dateisystem)
  • Automatische Komprimierung spart Speicherplatz und Netzwerk-I/O-Bandbreite
  • Die bei Java-Anwendungen übliche und meist die Leistung senkende Speicherbereinigung wird durch die Implementierung von MapR M7 im C++-Code vermieden

John Schroeder, CEO und Mitbegründer von MapR Technologies sagt: „Wir beobachten, dass unsere Kunden von anfänglichen Hadoop-Pilotprojekten und dem punktuellen Einsatz hin zu allgemeinen unternehmensweiten Installationen übergehen. Unsere Distribution bietet ihnen zu einem Bruchteil der Kosten die gleiche Verlässlichkeit und auf Unternehmensanforderungen ausgelegte Performance, die sie von der Oracle-Plattform her kennen.”

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