Microsoft demonstriert Machine Learning System „Project Adam“

Künstliche Intelligenz identifiziert und klassifiziert Objekte

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Ulrike Ostler

Auf den Hund gekommen: Anhand eines Vierbeiners demonstrierte Harry Shum die Fähigkeiten von "Project Adam".
Auf den Hund gekommen: Anhand eines Vierbeiners demonstrierte Harry Shum die Fähigkeiten von "Project Adam". (Microsoft)

Im Rahmen des 15. Microsoft Research Faculty Summit demonstrierte der Redmonder Konzern seine Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz. Für „Project Adam“ dient dabei das menschliche Gehirn als Vorbild.

Im Mittelpunkt der Keynote von Harry Shum, Executive Vice President Technology und Research von Microsoft, stand das intelligente Machine Learning System mit der Bezeichnung „Project Adam“. Es ermöglicht die visuelle Identifizierung und gleichzeitige Klassifizierung einer Vielzahl von Objekten.

Neuronales Netzwerk

Als Vorbild dient dem System das menschliche Gehirn: Basierend auf einer Datenbasis aus mehr als 14 Millionen Bildern, die in über 22.000 Kategorien gegliedert wurden, kreierten die Forscher ein neuronales Netzwerk mit rund zwei Milliarden Verknüpfungen. Das auf diese Weise simulierte Gehirn kann Objekte in Echtzeit erkennen und benennen.

Pelzige Demonstration

Als Demonstration führten die Wissenschaftler einen „Hunderassen-Detektor“ vor. Dazu wurde „Project Adam“ in die Sprachsteuerung Cortana von Windows Phone integriert. Mittels einer Smartphone-Kamera wurden dann verschiedene Hunde anvisiert und Cortana die Frage gestellt, um welche Rasse es sich handelt. Das erstaunliche Ergebnis lässt sich in der Aufzeichnung der Opening Keynote bewundern.

Diverse Einsatzmöglichkeiten

Laut Microsoft könnte die Technik mit wachsender Datenbasis viele Einsatzmöglichkeiten haben. So sollen sich beispielsweise in der Natur mit einem einfachen Foto giftige Pflanzen identifizieren oder auf Reisen die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln ermitteln lassen. Auch in der Medizin sieht das Unternehmen Potenzial: Die Erkennung von Krankheiten anhand von Hautausschlägen ist nur ein Beispiel dafür.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42828377 / Campus & Karriere - Forschung & Lehre)