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Siemens Enterprise Communications stellt Project Ansible vor Kommunikation, Kollaboration und Geschäftsprozesse vereint

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das Project Ansible soll laut Siemens Enterprise Communications neu definieren, wie Anywhere Worker interagieren, kommunizieren und zusammenarbeiten. Hierfür werden Sprachkommunikation, Video, Social Media, Suchfunktionen und Geschäftsanwendungen verknüpft.

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Video, Voice, Chat, SMS, Bildschirmfreigabe, E-Mails – beim Project Ansible soll es keine Rolle spielen, welcher Nachrichtenkanal genutzt wird.
Video, Voice, Chat, SMS, Bildschirmfreigabe, E-Mails – beim Project Ansible soll es keine Rolle spielen, welcher Nachrichtenkanal genutzt wird.
(Bild: Siemens Enterprise Communications)

In den letzten zwei Jahren hat Siemens Enterprise Communications in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Frog das Project Ansible entwickelt. Die Plattform soll verschiedene Kommunikationskanäle und Geschäftsprozessanwendungen unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche zusammenführen. Anwender bekämen damit zeitgleich Informationen über eine Arbeitsgruppe, das Unternehmen und die Vorgänge im Web. Dies würde unter anderem die Suche nach Informationen aus verschiedenen Quellen (Text, E-Mail und Social Media), die Organisation von Real-Life- und virtuellen Meetings oder auch Mitschriften von Telefonkonferenzen vereinfachen. Laut Siemens Enterprise Communications wird Project Ansible drei wesentlichen Anforderungen künftiger Kunden gerecht: Einheitlichkeit und Interoperabilität, eine leistungsstarke und intuitive Benutzeroberfläche sowie die tiefe Integration in die Geschäftsprozesse.

Siemens Enterprise Communications zeigt in einem ersten Schritt ausgewählte Funktionen von Project Ansible. Weitere Bestandteile sollen in nächster Zeit veröffentlicht werden. Die Bedienung der neuen Plattform soll auf allen Endgeräten – vom Desktop-PC bis hin zu Tablets und anderen mobilen Devices – einheitlich sein. Geplant sei auch eine breite Palette von Anwendungsmöglichkeiten für Nutzer von privaten und öffentlichen Clouds.

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Bedienung

Project Ansible soll den täglichen Kommunikationsfluss zusammenfassen und ihn intelligent und auf den Anwender zugeschnitten verwalten. Da die Bedienung besonders einfach sei, würde die Lösung leichter akzeptiert, es wären weniger Zeit und Aufwand für Schulungen nötig und die Teams würden produktiver arbeiten.

Langlebigkeit

Project Ansible erzeugt aus Meetings automatisch angelegte, dauerhaft verfügbare und gemeinsam nutzbare Ansible Spaces. Ihnen werden Daten, Telefonprotokolle, Videos, Konversationen und Teilnehmer zugeordnet. So sollen die gesamte Kommunikation und alle Inhalte langfristig verfügbar bleiben.

Kontextbasierende Suche

Laut Hersteller wird Project Ansible Suchfunktionen im Bereich von Applikationen zur Kommunikation und Zusammenarbeit neu definieren, indem selbst verschriftlichte Voice-Mails, E-Mails, Inhalte aus sozialen Netzen und Text-Nachrichten Teil dessen sein werden. Mit dem Feature Thought Trails können die Anwender Inhalte in Echtzeit nach Stichworten oder bestimmten Konversationen durchsuchen. So lassen sich Kolleginnen und Kollegen finden, die an ähnlichen Projekten und Themen arbeiten.

Einheitliche Ansicht

Project Ansible fasst synchrone und asynchrone Kommunikationskanäle zusammen. So soll sich ein intuitiv erfassbares, einheitliches Gesamtbild ergeben. Mit Project Ansible müssten Anwender nicht mehr zwischen einzelnen Apps wechseln, sondern würden mit einer einzigen Anwendung nahtlos über verschiedene Desktop- und mobile Geräte hinweg kommunizieren.

Integration

Project Ansible ist in allgemeine Geschäftsprozesse eingebunden. Schnittstellen zu verbreiteten Anwendungen etwa von Microsoft, Salesforce.com und Google sowie zu verschiedenen sozialen Netzwerken seien bereits vorhanden. Auf der Basis umfangreicher Application Programming Interfaces (APIs) und Software Development Kits (SDKs) sollen hauseigene IT-Teams und externe Entwickler Erweiterungen und branchenspezifische Lösungen produzieren können. Darüber hinaus gäbe es Möglichkeiten für die Integration in andere Business-Process-Lösungen.

Durch den frühzeitigen Einblick in die Plattform möchte Siemens Enterprise Communications seinen Kunden ausreichend Zeit geben, einen Fahrplan für die Erweiterung der heute eingesetzten Technologie zu erstellen. Voraussichtlich wird es Ende 2013 begrenzte Testphasen für Kunden von Project Ansible geben. Siemens Enterprise Communications möchte im Rahmen der kommenden Entwicklung noch weitere Features von Project Ansible vorstellen, bevor das Produkt im Laufe des Jahres 2014 dann allgemein verfügbar sein soll. Auf einer Microsite können sich Interessenten registrieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

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