Durchgehendes E-Procurement außerhalb komplexer ERP-Lösungen Kendox Purchase-to-Pay für Mittelstand

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Elke Witmer-Goßner

Kendox Purchase-to-Pay (P2P) bildet Beschaffungsprozesse außerhalb komplexer ERP-Lösungen durchgehend digitalisiert ab. So sollen auch Mittelständler Abläufe automatisieren, Fehlerquellen reduzieren und Kosten senken.

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Kendox P2P soll Beschaffungsprozesse transparent gestalten, Medienbrüche vermeiden und Fehlerquellen reduzieren.
Kendox P2P soll Beschaffungsprozesse transparent gestalten, Medienbrüche vermeiden und Fehlerquellen reduzieren.
(Bild: Kendox)

Das Schweizer Softwarehaus Kendox hat eine End-to-End-Lösung zur Abbildung des digitalen Beschaffungsprozesses in Unternehmen vorgestellt. Das Kendox Purchase-to-Pay genannte Angebot basiert auf dem DMS/ECM-System Kendox InfoShare und funktioniert auch außerhalb komplexer ERP-Lösungen – richtet sich damit also insbesondere an Kunden ohne vollumfängliches Warenwirtschaftssystem.

Jene könnten nun auch auf einen umfassenden und durchgängigen Prozess zugreifen, der sie bei der Digitalisierung des gesamten Einkaufsprozesses unterstützt und eine automatisierte Bearbeitung relevanter Dokumente bis hin zur Dunkelbuchung ermöglicht.

Solch ein Purchase-to-Pay-Prozess biete laut Kendox verschiedene Vorzüge: So würden Medienbrüche vermieden, der Beschaffungsprozess transparent für alle Beteiligten, Rechnungen wesentlich schneller freigegeben. Zudem ließen sich Fehlerquellen reduzieren, Bestellungen deutlich einfacher kontrollieren und „wilde Einkäufe“ bei nicht-strategischen Lieferanten vermeiden.

Zum konkreten Prozess gehört ein optional vorgelagerter Bedarfsanforderungsprozess (BANF). Der stellt anhand einer hinterlegten Berechtigungsmatrix sicher, dass Anforderungen respektive Investitionsanträge von den jeweils Verantwortlichen genehmigt wurden. Zudem bildet die Lösung Bestellung, Leistungsvereinnahmung und Rechnungseingangsverarbeitung ab.

Kendox Purchase-to-Pay wurde für den Betrieb in der Cloud konzipiert, läuft wahlweise aber auch auf lokalen Servern. Die Lösung nutzt eine Microservice-basierte Architektur und bietet offene Schnittstellen – und lasse sich somit nahtlos mit bestehenden Unternehmensanwendungen integrieren.

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