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Microsoft Internet Explorer 9 mit Hardware-Beschleunigung, HTML5 und Tracking-Schutz Katy Perry singt kostenlos für 100.000 Anwender des IE 9

| Redakteur: M.A. Dirk Srocke

Der Internet Explorer 9 für Windows 7 und Vista ist verfügbar und wird von Microsoft mit einem Gratis-Download von Katy Perrys Song „E.T.“ beworben. Wer an den Stimmqualitäten des sexy Popsternchens zweifelt, profitiert laut Microsoft dennoch von einer eng mit Windows verzahnten Bedienoberfläche, Hardware-beschleunigter Grafik, Sicherheitsfunktionen und HTML5-Support.

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Microsoft bewirbt den fertigen Webbrowser mit gratis downloadbarer Musik und HD-Videos.
Microsoft bewirbt den fertigen Webbrowser mit gratis downloadbarer Musik und HD-Videos.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ab sofort ist Microsofts Webbrowser Internet Explorer 9 per Download verfügbar. Der Anbieter bewirbt das Release mit kostenlosen Musikdownloads. Insgesamt soll Katy Perrys Song „E.T.“ (Benny Benassi RMX Radio-Edit) 100.000mal verschenkt werden. Zusätzliche HD-Videoangebote sollen die Multimediafähigkeiten des Browsers betonen.

Die aktuelle Version des Internet Explorer unterstützt Funktionen des Webstandards HTML5. Audio- und Videoclips lassen sich anzeigen, ohne das es dafür zusätzlicher Plug-Ins bedarf. Unterstützt werden MP4-Container, H.264-Video sowie AAC und MP3. WebM-Video wird angezeigt, sofern ein VP8-Codec installiert ist.

Hardware-Beschleunigung per CPU und GPU

Der Webbrowser greift auf die Rechenleistung von mehreren CPU-Kernen sowie von Grafikkarten zu. Webanwendungen soll der Browser genauso schnell ausführen, als handele es sich dabei um lokal installierte Programme.

Leslie Sobon, Corporate Vice President Produkt Marketing beim Prozessorhersteller AMD, bestätigt: „Der neue Internet Explorer 9 bringt signifikante Veränderungen für das Web, die AMD durch die Fusion von Prozessor und Grafikchip unterstützt und beschleunigt“.

Schlankes Interface und enge Integration in Windows

Microsoft hat das Interface des Internet Explorer 9 zudem verschlankt und weiter in die Oberfläche des Betriebssystems Windows eingebunden. Im Browserfenster selbst finden sich jetzt nur noch Elemente, die für Anwender von Bedeutung sind und häufig genutzt werden.

Anwender können einzelne Websites an die Taskleiste anheften und ohne vorheriges Starten des Browsers öffnen. Über Sprunglisten können Nutzer zudem auf Funktionen häufig besuchter Onlineangebote zugreifen. Die angehefteten Websiteversionen erlauben beispielsweise den direkten Zugriff auf Posteingang oder Kontoeinstellungen von Webmail-Diensten. Genutzt werden die Sprunglisten unter anderem von den Anbietern GMX, Web.de, Freenet, T-Online oder Xing. Websites lassen sich außerdem aus dem Browser herausziehen und mit Windows Aero auf dem Bildschirm positionieren.

Sicherheitsfunktionen für persönliche Informationen

Der „Tracking-Schutz“ des Internet Explorer soll Anwendern helfen, eigene Daten besser zu schützen. Die Funktion kann Drittanwendungen daran hindern, auf persönliche Informationen des Nutzers zuzugreifen.

Anwender organisieren kritische Websites in so genannten Tracking-Listen. Darin aufgeführte Internetadressen können nur noch durch eine direkte Eingabe abgerufen werden.

Der IE9 ist für Windows Vista SP2 und Windows 7 verfügbar. Für die ersten Anwender gibt es insgesamt 100.000 kostenlose Musikdownloads.

Anmerkung der Redaktion: Mittlerweile funktioniert der Download der ersten finalen Version von MS Internet Explorer 9. Zum Veröffentlichungs-Termin am Dienstag, 15.3.11 in der Früh stand die deutsche Final des MSIE 9 unter dem oben angegebenen Link noch nicht zur Verfügung. Jetzt hat Microsoft reagiert.

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