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Studie: positiver Einfluss durch qualitativ hochwertige Videoübertragung Junge Führungskräfte sehen große Zukunft für Videokommunikation

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Eine weltweite Studie von Cisco zeigt, dass sich die Mehrheit der zukünftigen Führungskräfte im beruflichen Alltag stärker auf qualitativ hochwertige Videokonferenzen in der Kommunikation mit Team-Mitgliedern, Kollegen, Lieferanten, Kunden und Interessenten verlässt.

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Weltweit glauben 94 Prozent der jungen Manager aus Unternehmen mit weniger als 400 Mitarbeitern, dass Video Sprachbarrieren überwinden kann.
Weltweit glauben 94 Prozent der jungen Manager aus Unternehmen mit weniger als 400 Mitarbeitern, dass Video Sprachbarrieren überwinden kann.
(Bild: Cisco)

Eine neue Generation tritt in das Management von Unternehmen weltweit ein und nutzt – wie auch andere Generationen zuvor – ihre eigenen Lieblingswege der Kommunikation und Zusammenarbeit. Im Rahmen der 2013 Cisco Global Young Executives’ Video Attitudes Survey wurden Nachwuchsführungskräfte befragt, die 34 Jahre alt oder jünger sind. Die Studie mit mehr als 1.300 Teilnehmern weltweit, darunter über 200 aus Deutschland, führte Redshift Research durch. Wie die Cisco-Studie zeigt, wird Video als wichtig angesehen, um den Vertrieb neuer Produkte und Services zu unterstützen.

Deutsche sind häufig kamerascheu

Trotzdem sind viele angehende Führungskräfte nach wie vor kamerascheu. Im weltweiten Vergleich haben die Deutschen am meisten Sorge, dass ihr chaotischer Schreibtisch zu sehen wäre. Mit 52 Prozent liegen sie hier gemeinsam mit den Skandinaviern an der Spitze. 44 Prozent bemängeln, dass sie in der Zeit nichts essen können. 41 Prozent möchten nicht im T-Shirt oder anderer Freizeitkleidung gesehen werden. Kein Problem sei dagegen die parallele Nutzung anderer Geräte: nur für 32 Prozent ginge das gar nicht.

Wichtige Ergebnisse:

  • Weltweit sagen drei von fünf jungen Führungskräften, dass sie in den nächsten fünf bis zehn Jahren häufiger hochqualitative Videokonferenzen nutzen werden. In Deutschland sind es ebenfalls 60 Prozent.
  • Weltweit glauben 87 Prozent (in Deutschland 82 Prozent), dass Videokonferenzen einen wesentlichen, positiven Einfluss auf ein Unternehmen haben. Hinzu kommen zahlreiche Vorteile von der Nutzung im Home-Office über geringere Reisekosten bis hin zu höherer Attraktivität für Nachwuchskräfte.
  • Bei den jungen Managern aus Unternehmen mit weniger als 400 Mitarbeitern sind rund 94 Prozent weltweit und 87 Prozent deutschlandweit davon überzeugt, dass Video Sprachbarrieren überwinden kann.
  • 87 Prozent der welt- und deutschlandweit Befragten gaben an, dass sie eher für ein Unternehmen arbeiten würden, das Videokommunikation einsetzt, da dieses „sich um die Nutzung von Technologie als Antrieb für Geschäftswachstum kümmert“.
  • Als wichtigste Vorteile der Videokonferenzen sehen die jungen Führungskräfte das „Sichsehen“, den persönlichen Kontakt ohne zu reisen sowie das gemeinsame Nutzen von Inhalten in Echtzeit.

„Technologie spielt bei Führungskräften eine immer größere Rolle und Video stellt dabei keine Ausnahme dar“, sagt Hilmar Bald, Managing Director Collaboration Sales Central Theatre Cisco Zentraleuropa. „Während aktuelle Lösungen heute häufig noch als „Nice to have“ angesehen werden, hängt in Zukunft der Geschäftserfolg davon ab. So merken die Führungskräfte der nächsten Generation, dass Videonutzung die Produktivität erhöht, Kosten reduziert und sogar ein Mittel im Wettbewerb um die besten Fachkräfte ist.“

Hürden für Videokonferenzen

Der Studie zufolge stellt die oft komplexe und umständliche Nutzung derzeit noch ein Hindernis dar. Falls Videokonferenzen so einfach verwendbar und weitverbreitet wären wie andere Kommunikationsmittel, würden sie in Deutschland 81 Prozent für einen großen Teil ihrer virtuellen Interaktionen einsetzen. Weltweit sind es 84 Prozent. Zudem fordern junge Führungskräfte eine qualitativ hochwertige Videoübertragung. Mit geringer Qualität geben sich selbst für interne Meetings nur 25 Prozent zufrieden, unterwegs 22 Prozent, beim Kontakt mit Lieferanten 17 Prozent, mit Kunden zwölf Prozent und für Meetings von Führungskräften nur noch zehn Prozent.

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