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Wettbewerb fördert Nachwuchs und gemeinnützige Telekommunikationsprojekte ITU lobt 50.000 Franken Preisgeld für innovative Tk-Ideen aus

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Ein Preisgeld von 50.000 Schweizer Franken hat die Internationale Fernmeldeunion (ITU) für innovative Telekommunikationsideen ausgeschrieben. Gesucht werden Nachwuchstalente sowie Non-Profit-Lösungen für eine bessere Welt. Teilnahmeschluss ist der 15. September; die Preisträger werden auf der Konferenz ITU Telecom World 2011 präsentiert.

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Die Internationale Fernmeldeunion sucht Ideen für eine bessere Welt.
Die Internationale Fernmeldeunion sucht Ideen für eine bessere Welt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit einem derzeit laufenden Wettbewerb sucht die International Telecommunication Union (ITU) nach Telekommunikationsanwendungen, die die Welt zum Besseren ändern könnten. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15. September. Angesprochen sind nicht nur Nachwuchskräfte, sondern auch Mitarbeiter und Partner von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) oder wohltätigen Einrichtungen.

Das Preisgeld von insgesamt 50.000 Schweizer Franken soll an je drei Preisträger in zwei Kategorien ausgeschüttet werden. In der Rubrik „Digital Innovators“ werden Kommunikationslösungen zur Unterstützung gemeinnütziger Organisationen gesucht. Derlei Projekte könnten beispielsweise den Umweltschutz vorantreiben, den Zugang zu Gesundheitssystem und Bildung verbessern oder Wege aus der Armut aufzeigen – so die ITU.

Des Weiteren sollen in der Kategorie „Young Innovators“ explizit Nachwuchskräfte gewürdigt werden. Hierunter fallen Teilnehmer zwischen 18 und 25 Jahren, die unabhänig von ihrem derzeitigen Arbeitgeber ein Projekt entwickelt haben.

Die ingesamt 60 Teilnehmer mit den besten Vorschlägen reisen Ende Oktober auf Kosten des Veranstalters zur ITU Telecom World 2011 nach Genf. Dort ermittelt dann eine Jury unabhängiger Experten aus Politik und Wirtschaft die endgültigen Preisträger.

Neben Geldpreisen erwarten die Teilnehmer des Wettbewerbs weitere Hilfestellungen. So gibt es Präsentationstrainings und die Möglichkeit zum Networking mit Branchenvertretern. Die Projektvorstellungen werden zudem auf Video aufgezeichnet und per Internet einem größeren Publikum gezeigt.

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