Die In- und Out-Themen in der KW 14

IT-Trends: Android- sollen iOS-Tablets toppen, Cloud frisst Bandbreite

| Redakteur: Katrin Hofmann

Erst abheben, dann abstürzen: Zahlreichen Themen ergeht es so.
Erst abheben, dann abstürzen: Zahlreichen Themen ergeht es so.

Warum IT-Spezialisten überdurchschnittlich stark von Burnout gefährdet sind, wie sich der Markt für externe Plattenspeicher entwickelt und welche Browser bei der Sicherheit die Nase vorn haben: Regelmäßig zeigt IT-BUSINESS an dieser Stelle die Trends – aber auch Flops – im auf wesentliche Fakten komprimierten Überblick.

Der weltweite Markt für externe Plattenspeicher wurde 2011 von EMC mit einem Marktanteil am Umsatz von über 30 Prozent dominiert. Laut Gartner wuchs der Gesamterlös aller Anbieter im vergangenen Jahr um 9,8 Prozent auf 21,2 Milliarden US-Dollar. Das vierte Quartal verlief im Vergleich dazu mit einem Umsatzplus von 4,8 Prozent etwas verhaltener.

Im Gesamtjahr am stärksten zulegen konnte EMC mit 23,9 Prozent Zuwachs, gefolgt von Netapp (18,3 Prozent) und Hitachi/HDS (16,9 Prozent). Die größten Verluste (-24,8 Prozent) musste Oracle verkraften. Damit rutschte das Unternehmen von Rang sieben im Vorjahr auf Platz acht. Damit belegten die Ränge eins bis acht der umsatzstärksten Anbieter: EMC (31,7 Prozent Marktanteil), IBM (14,2 Prozent), Netapp (11,5 Prozent), HP (9,8 Prozent) Hitachi/HDS (9,4 Prozent), Dell (7,4 Prozent), Fujitsu (2,2 Prozent) und Oracle mit 1,7 Prozent Umsatzanteil.

Android- sollen iOS-Tablets toppen

Bald könnten Android-Tablets einer Prognose zufolge auf dem Siegerpodest landen.
Bald könnten Android-Tablets einer Prognose zufolge auf dem Siegerpodest landen.

In der Welt von 2016 könnten Android-Tablets das iPad überflügelt haben, lautet eine Vorhersage von IDC. Interessant an der Prognose sei, dass auf lange Sicht kein anderes Betriebssystem eine Rolle spielen soll, so der Bereitsteller der Informationsgrafik Statista. Derzeit allerdings werden noch deutlich mehr Tablets mit iOS verkauft als solche mit Android-Oberfläche. Weitere Daten erhalten Sie online bei Statista.

Oft löchriger Zugriffsschutz

Mancher aktualisiert die Zugangsdaten für die IT nicht allzu häufig.
Mancher aktualisiert die Zugangsdaten für die IT nicht allzu häufig.

Ogitix fragte, wie oft die IT-Abteilung HR-Daten (Human-Resources-Daten) für die Benutzerverwaltung neuer oder ausgeschiedener Mitarbeiter erhält. Bei über 40 Prozent der Firmen stehen die Infos erst später als nach „wenigen“ Tagen zur Verfügung.

Trends

  • Cloud-Anwendungen und Video-Dienste konfrontieren IT-Verantwortliche mit wachsendem Bandbreiten-Verbrauch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Network Instruments. 33 Prozent der Unternehmen erwarten, dass sich der Bandbreiten-Verbrauch in den nächsten zwei Jahren um über 50 Prozent erhöht.
  • Der Wirtschaftsinformationsdienst Hoppenstedt 360 prognostiziert in den nächsten zwölf Monaten weniger Insolvenzen. „Die Firmen befinden sich in einer Pufferzone“, so Hoppenstedt-360-Direktor Martin Zuberek, die den guten Jahren 2010 und 2011 entstamme.
  • 40 Prozent der IT-Entscheider deutscher Unternehmen erwarten für 2012 gleichbleibende und 38 Prozent steigende Budgets, teilt das Marktforschungsunternehmen IDC mit.
  • Rund 13 Prozent der IT-Sicherheits-Mitarbeiter haben ein Burnout-Risiko, das „unverhältnismäßig hoch“ sei, berichtet der Data-Governance-Anbieter Varonis. Eines der Probleme sei, dass sie nur selten Feedback erhalten, solange alles gut läuft, aber in der Kritik stehen, sobald etwas nicht läuft.
  • Einer Fraunhofer-Studie gemäß erkennen die Browser Internet-Explorer 8 und 9 mehr gefährliche Malware-Seiten und -Downloads als Google Chrome 14, Firefox 6 und Safari 5. Und dennoch: Doch beim Testsieger blieb über die Hälfte der Angriffe unerkannt.

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