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Chefsache 2014 Intel erwartet Aufschwung bei Mobile Computing, Internet der Dinge und Industrie 4.0

| Redakteur: Harry Jacob

Die Redaktion fragte Unternehmensverantwortliche, was sie für das neue Jahr planen und sich wünschen. Der Leiter der Bereiche Großkunden und Neue Geschäftsfelder CER, Dieter Hoffend, sieht gleich eine ganze Reihe von Themen, die sich 2014 positiv entwickeln werden.

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Dieter Hoffend, Leiter Großkunden und Neue Geschäftsfelder Central European Region, Intel GmbH
Dieter Hoffend, Leiter Großkunden und Neue Geschäftsfelder Central European Region, Intel GmbH
(Thomas Einberger)

Welche Trends und Entwicklungen sind aus Ihrer Sicht entscheidend für das Jahr 2014?

Im Jahr 2014 wird das Internet der Dinge noch stärker in den Fokus rücken. Für Unternehmen ergeben sich unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ innovative Geschäftsmodelle und enorme Wettbewerbsvorteile. So lassen sich beispielsweise in einer digitalen Fabrik komplette Produktionsabläufe flexibilisieren, indem intelligente Produkte im Herstellungsprozess mit ihrer Umgebung kommunizieren. Auch im Bereich Mobile Computing erwarten wir sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld eine hohe Nachfrage nach mobilen Geräten wie Tablets, Ultrabooks, 2in1-Geräten und Smartphones.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen auf diese Situation ein?

Schneller, dünner, leichter – das sind die zentralen Anforderungen der Konsumenten an mobile Geräte. Im Jahr 2014 stellen wir die ersten Prozessoren vor, die im 14-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. So können Hersteller im ultramobilen Bereich noch schnellere, leichtere und dünnere Systeme mit längeren Akkulaufzeiten und verbesserter Grafik entwickeln. Im Serverbereich arbeiten wir an der Entwicklung leistungsstarker und besonders energieeffizienter Prozessoren, um Unternehmen dabei zu unterstützen, die hohen Herausforderungen an Rechenzentren stemmen können. Darüber hinaus werden wir das Internet der Dinge mit Lösungen und Know-how für intelligente, eingebettete Systeme in Richtung „Industrie 4.0“ vorantreiben.

Was wünschen Sie sich – privat und/oder beruflich – vom neuen Jahr?

Intel leistet durch technische Innovationen eine wichtige Rolle zur Bewältigung der Herausforderungen unserer globalisierten Welt. Diese Position möchten wir im Jahr 2014 ausbauen. Mit der Entwicklung neuer Technologien will Intel im neuen Jahr einen entscheidenden Beitrag leisten, um Menschen überall auf der Welt miteinander zu verbinden und deren Leben zu bereichern.

Weiterhin wünsche ich mir, dass wir im Bildungsbereich mit unseren Partnern und den Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene einen Durchbruch erreichen, so dass alle Lehrer und Schüler mit einem persönlichen Computer ausgerüstet werden. Dann können Lerninhalte zeitgemäß und im Lerntempo der Schülerinnen und Schüler vermittelt werden. Eine Umsetzung des „digitalen Klassenzimmers“ mit entsprechenden Lerninhalten ist aus meiner Sicht überfällig.

Und ich würde mir wünschen, dass die Entscheidungsträger mit den Industriepartnern an einer zügigen Umsetzung des Breitbandausbaus in Deutschland arbeiten. Schneller Zugang zum Internet ist ein Wettbewerbsfaktor, das gilt für Großunternehmen genauso wie für den Mittelstand und Kleinunternehmen. Wir brauchen eine erstklassige Infrastruktur, um im europäischen und globalen Wettbewerb bestehen zu können!

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