Echtzeitnetzwerke mobilisieren Produktion und Logistikprozesse

Industrie 4.0: Wie Cloud Computing und die App-Revolution fusionieren

| Autor / Redakteur: Lothar Lochmaier / Florian Karlstetter

Die Logistikwolke

Gefragt an der sensiblen Schnittstelle zwischen Produktion, Logistik und Anwender sind dazu indes auch durchdachte Konzepte zur cloud-basierten Nutzung von Anwendungen und Diensten. Ein Beispiel hierfür liefert etwa das industrienahe Projekt „Logistics Mall“, ein Cloud-Angebot in der Logistik, speziell für kleine und mittlere Unternehmen.

Immerhin lassen sich in der Logistikwolke komplexe Prozesse deutlich einfacher steuern, indem Unternehmen die Anwendungen beziehungsweise Applikationen nicht zentral am Standort, sondern direkt aus einer dezentralen „Wolke“ beziehen. Sprich, via Cloud Computing lässt sich nicht nur der gesamte Produktions- und Logistikprozess optimieren, sondern auch die hohe Kapitalbindung bei der Anschaffung von Software deutlich reduzieren.

Fazit

Hinter dem Begriff Industrie 4.0 schlummern zahlreiche Möglichkeiten. Gleichwohl wird sich nicht jede technische Vision auf Anhieb realisieren lassen. Die erforderlichen technischen Schnittstellen zu entwickeln, dieser Prozess erfordert ebenso Zeit, wie die passenden Anwendungen dafür auszuwählen. Andererseits sind Teile dieser Entwicklung bereits Alltag. Manche vermeintlich kleinteilige Innovation lässt sich somit auch heute schon mit dem Begriff Industrie 4.0 in Verbindung bringen.

Demzufolge verwundert es kaum, dass das Vorhaben Industrie 4.0 auch ein aktiver Bestandteil der „High-Tech-Strategie 2020“ der Bundesregierung darstellt.

Lesetipp: Der Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie mit Umsetzungsempfehlungen für dieses Zukunftsprojekt (Stand Oktober 2012) lässt sich hier herunter laden: http://www.forschungsunion.de/pdf/industrie_4_0_umsetzungsempfehlungen.pdf

Hinweis: Außerdem stehen Forschungsgelder bereit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) stellt etwa im Rahmen des Technologieprogramms „Autonomik für Industrie 4.0“ Fördermittel in Höhe von rund 40 Mio. Euro bereit. Die Bewerbungsfrist für Unternehmen läuft noch bis zum 8. Februar 2013.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 36962240 / Technologien)