Die 5 größten DSGVO-Fehltritte und höchsten Strafen

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5/5: Fragen kostet nichts? Das gilt nicht bei der DSGVO!Dezember 2018: Im Mai 2018 bat das ©Kadmy - Fotolia
5/5: Fragen kostet nichts? Das gilt nicht bei der DSGVO!

Dezember 2018: Im Mai 2018 bat das kleine Versandunternehmen Kolibri Image den Hessischen Beauftragten für Datenschutz um Rat. Das Unternehmen hatte einen seiner Dienstleister mehrmals um einen Vertrag zur Auftragsabwicklung gebeten, diesen aber nicht erhalten. Kolibri Image wollte sich bei der hessischen Datenschutzbehörde informieren, wie es weitergehen solle. Diese antwortete, dass beide Seiten verpflichtet seien, einen solchen Vertrag abzuschließen. Nicht nur der Dienstleister, sondern auch der Auftraggeber sei hier aus datenschutzrechtlichen Gründen in der Verantwortung. Das Unternehmen sei dabei verpflichtet, selbst eine entsprechende Vereinbarung zu verfassen und an den Dienstleister zur Unterschrift zu schicken. Entsprechende Vorlagen sind auf der Seite der Verwaltung zu finden. Am 17. Dezember 2018 verhängte der Staatskommissar eine Geldbuße von 5.000 Euro zuzüglich 250 Euro Gebühren. Er begründete die Entscheidung gegenüber Kolibri Image mit einem Verstoß gegen Art. 83 (4) DSGVO. Der Grundsatz „Fragen stellen kostet nichts" galt hier nicht.

5/5: Fragen kostet nichts? Das gilt nicht bei der DSGVO!Dezember 2018: Im Mai 2018 bat das